E-Zigarette

Synthetische Cannabinoide: Jugendliche aus Deutschland im Krankenhaus

E-Zigarette: Koalition streitet über Werbeverbot.

Die Jugendlichen litten nach dem Konsum von E-Zigaretten unter anderem unter Krampfanfällen.

Bremerhaven. In Bremerhaven sind acht Jugendliche nach dem Konsum von E-Zigaretten oder E-Shishas im Krankenhaus gelandet. Sie litten unter anderem an Bewusstseinsstörungen, Krampfanfällen, Herzrasen, Schwindel oder psychischen Symptomen, wie die Stadt am Freitag mitteilte. Experten nehmen an, dass die zwischen 15 und 17 Jahre alten Jugendlichen die Flüssigkeit ihrer E-Zigaretten mit sogenannten Räuchermischungen versehen hatten.

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Die ersten Fälle der erkrankten Jugendlichen aus Bremerhaven seien am Montag bekannt geworden, sagte der Leiter des Gesundheitsamtes, Ronny Möckel. Am Freitag sei noch einer der Jugendlichen im Krankenhaus behandelt worden. Eine genaue Ursache oder Quelle sei noch nicht bekannt.

Die Betroffenen stammten aus verschiedenen Stadtteilen und Lebensbereichen, es waren Schüler darunter. Die Fälle, über die zunächst die „Nordsee-Zeitung“ berichtet hatte, hätten sich nur in Bremerhaven ereignet – nicht in Bremen oder im Umland.

Mehrere Betroffene konsumierten CBD

Mehrere Betroffene hätten angegeben, das nicht verbotene Cannabis-Produkt CBD konsumiert zu haben. Anhand der Symptome gingen die Experten aber eher davon aus, dass die Flüssigkeit der E-Zigaretten mit sogenannten Räuchermischungen verschnitten war. Dabei werden synthetische Cannabinoide zugesetzt, deren Wirkung wesentlich stärker sein kann. Die Gesundheitsbehörde warnte vor Zusatzstoffen jeder Art. An den Ermittlungen seien die Krankenhäuser, die Schulen, die Polizei und das Gesundheitsamt beteiligt, hieß es in der Mitteilung der Stadt.

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Seit Wochen mehren sich auch in den USA Krankheitsfälle nach dem Konsum von E-Zigaretten – Betroffene gaben ebenfalls an, CBD konsumiert zu haben.

RND/dpa

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