Tarife

Weiterhin Gefahr von Bus-Warnstreiks: Verdi lehnt Angebot ab

Ein Mann mit Trillerpfeife bei einem Verdi-Warnstreik.

Ein Mann mit Trillerpfeife bei einem Verdi-Warnstreik.

Langen/Frankfurt. "Doch das ist nicht akzeptabel und nicht verhandlungsfähig", sagte Verdi-Sprecherin Ute Fritzel. Verdi forderte deshalb den Landesverband Hessischer Omnibusunternehmer (LHO) auf, bis Donnerstag 15.00 Uhr die Offerte nachzubessern. Ansonsten drohten am Freitag (1. November) erneute Warnstreiks. Die nächsten Gespräche sollen laut Termin-Planung am 14. November stattfinden, wie Fritzel sagte.

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Verdi zufolge haben die Arbeitgeber am Mittwoch angeboten, den Stundenlohn bei einer Laufzeit von vier Jahren schrittweise von 13,50 Euro auf 15,10 Euro anzuheben. Die Gewerkschaft fordert allerdings eine Anhebung von 16,60 Euro und mehr Urlaubstage. Die Arbeitgeber hatten dies zuletzt als unrealistisch abgelehnt. Mehr Urlaubstage wollten sie am Mittwoch den Angaben zufolge nicht anbieten. Der aktuelle Tarifkonflikt betrifft rund 4400 Busfahrer.

Bereits nach der dritten Verhandlungsrunde Ende September hatte Verdi zum Warnstreik aufgerufen. Ausfälle und Verspätungen gab es daraufhin unter anderem in Frankfurt, Darmstadt Offenbach, Gießen, Hanau, Langen, Bad Vilbel, Hofheim sowie in Teilen Nordhessens.

dpa

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