Luftverkehr

Unions-Wirtschaftsflügel begrüßt Rettungsplan für Lufthansa

Stillgelegte Passagiermaschine der Lufthansa stehen auf dem Flughafen Frankfurt.

Stillgelegte Passagiermaschine der Lufthansa stehen auf dem Flughafen Frankfurt.

Berlin. Die beiden geplanten Sitze im Aufsichtsrat müssten mit Experten besetzt werden, die die wirtschaftliche Erholung der Lufthansa anstrebten und keine politische Agenda verfolgten. "Das Ziel ist ein möglichst schneller Ausstieg des Staates, damit die Lufthansa wieder auf eigenen Beinen steht", so Linnemann.

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Die Verhandlungen zwischen der Bundesregierung und der Lufthansa über ein milliardenschweres Rettungspaket für die angeschlagene Fluggesellschaft sind auf der Zielgeraden. Die Modalitäten der Staatshilfen waren in der schwarz-roten Koalition lange umstritten. Vor allem die Union hatte vor einer "Quasi-Verstaatlichung" der Airline gewarnt. Ein diskutiertes Modell einer Staatsbeteiligung von rund 25 Prozent plus einer Aktie und damit einer Sperrminorität wurde in der Union sehr kritisch gesehen.

Geplant ist nun vorerst eine direkte Beteiligung des Staates von 20 Prozent. Die Lufthansa hatte in der Nacht zum Donnerstag in einer Pflichtmitteilung an die Börse bestätigt, dass das Management aktuell "fortgeschrittene Gespräche" zur konkreten Ausgestaltung eines Stabilisierungspakets führe. Das Management hatte wiederholt vor einem zu starken Staatseinfluss auf unternehmerische Entscheidungen und einer zu hohen Verschuldung gewarnt.

dpa

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