Agrar

Trockener Sommer und Wildschweine schmälern Maisernte

Ein Maiskolben liegt bei Erntearbeiten auf einem Maisfeld. Foto: Julian Stratenschulte/Archivbild

Ein Maiskolben liegt bei Erntearbeiten auf einem Maisfeld. Foto: Julian Stratenschulte/Archivbild

Frankfurt/Main. "Je nach Niederschlagsverteilung und Standort sind die Erträge unterschiedlich." Vor allem im Kreis Waldeck-Frankenberg in Nordhessen falle die Ernte schlecht aus. Auch deshalb, weil Wildschweine die Felder plündern. Die nutzen den Mais als Futterquelle, wodurch laut Weber enorme Schäden entstehen. Die Folge für die Landwirte: Sie müssen Futter zukaufen, "und das ist natürlich teuer". Auch die Zuckerrübenernte sei kleiner als in den vergangenen Jahren.

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Bis spätestens Anfang Oktober soll die Silomaisernte abgeschlossen sein. Die Zuckerrüben werden bis Ende November von den Feldern geerntet.

Neben der Ernte bereitet auch das Agrarpaket der Bundesregierung den Bauern Kopfzerbrechen. Die Maßnahmen zum Insektenschutz sollen unter anderem die Nutzung von Glyphosat verbieten. "Immer mehr Verbote, immer mehr Auflagen - die Landwirte fürchten um Ihre Existenz". Aus stillen Protest stellen daher viele Bauern grüne Holzkreuze in ihren Feldern auf.

dpa

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