Unternehmen

Studie: Frankfurter Start-ups leiden unter Corona-Krise

Frankfurt/Main. Abgesagte Veranstaltungen, verzögerte Aufträge, Umsatzrückgänge und eine knappere Liquidität machen den Gründern das Leben schwer, heißt es in dem Papier. Für den bundesweiten Report wurden knapp 2 000 deutsche Start-ups befragt, darunter 112 aus dem Frankfurter Raum.

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In der Krise verschiebt demnach fast jedes zweite Start-up geplante Investitionen. Auch sank die durchschnittliche Mitarbeiterzahl auf 13 nach 17 im Vorjahr. Die größte Hürde sei aber die Kapitalbeschaffung. Nur 12 Prozent der Frankfurter Gründer, noch weniger als im Bundesschnitt, hätten Zugang zu Wagniskapital von Investoren.

"Ausgerechnet am größten Finanzplatz Deutschlands haben junge Unternehmer es besonders schwer, an Kapital zu kommen", sagte Daniel Spengemann, Leiter der PwC-Startup-Initiative NextLevel in der Rhein-Main-Region, am Donnerstag. Geldgeber konzentrierten sich auf ihr bestehendes Portfolio und Veranstaltungen zum Austausch fehlten.

Start-ups am Main hätten zwar gute Bedingungen zu Kooperationen mit etablierten Unternehmen, doch dafür seien die hohen Mieten im Frankfurter Raum eine Belastung, hieß es. Die öffentliche Hand solle reagieren, um die Region für technologieaffine Jungunternehmen wieder attraktiver zu machen, meinte Spengemann.

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dpa

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