Streiks

Streik: Weiter Einschränkungen im Zugverkehr

Das Logo der Deutschen Bahn ist auf der Front eines ICE zu sehen.

Das Logo der Deutschen Bahn ist auf der Front eines ICE zu sehen.

Frankfurt/Main. Stark betroffen sei weiterhin der S-Bahn-Verkehr im Rhein-Main-Gebiet, teilte die Bahn mit. So fahren die meisten Linien im Bereich des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV) nur alle 60 Minuten. Auf den Linien S7 und S9 sind den Angaben nach gar keine Züge unterwegs.

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Bei manchen Linien wird der Takt an den Streiktagen stark ausgedünnt - oder sie entfallen komplett. Nicht vom Streik betroffen sind dagegen Linien, die von anderen Bahngesellschaften bedient werden, etwa die Hessische Landesbahn, Vias oder Vlexx.

Bundesweit hat die Deutsche Bahn 75 Prozent ihrer Fernzüge gestrichen und rechnet auch im Regionalverkehr mit zahlreichen Ausfällen und Verspätungen. Am Freitag hatte die GDL angekündigt, den Fern- und Regionalverkehr ab Montag, 2.00 Uhr, für 48 Stunden bundesweit zu bestreiken.

Die GDL-Mitglieder streiken für höhere Gehälter und bessere Arbeitsbedingungen. Unter anderem verlangen sie eine Corona-Prämie von 600 Euro und 3,2 Prozent mehr Geld in zwei Stufen. Die Bahn bot am Sonntag an, zusätzlich über eine Corona-Prämie für die Beschäftigten zu verhandeln. Die Lohnerhöhung will sie nach den Corona-Verlusten über eine längere Zeit strecken. Dahinter schwelt in der Belegschaft ein Streit zwischen GDL und der größeren Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft EVG darum, wer letztlich die Tarifverträge mit dem Unternehmen maßgeblich aushandelt.

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Die Bahn hat angesichts des Streiks dazu aufgerufen, nicht unbedingt notwendige Reisen mit Fernverkehrszügen zu verschieben. Wer reisen muss, sollte sich vor Fahrtantritt auf der Internetseite bahn.de über ihre Verbindungen informieren. Die Bahn hat unter der Nummer 08000 996633 außerdem eine kostenfreie Hotline eingerichtet.

© dpa-infocom, dpa:210824-99-945171/2

dpa

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