Prozesse

Schwarzarbeit in Millionenhöhe: Bewährungsstrafe

Eine Figur der blinden Justitia.

Eine Figur der blinden Justitia.

Frankfurt/Main. Das Landgericht setzte darüber hinaus eine Geldauflage in Höhe von 25.000 Euro für den geständigen Angeklagten fest. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. (Aktenzeichen 7830 Js 252260/20)

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Das von seinem Bruder und seinem Cousin geleitete Unternehmen hatte zwischen 2016 und 2019 bis zu 100 Arbeitnehmer nicht ordnungsgemäß bei der Renten- und Krankenversicherung angemeldet. Das Geld, das die Mitarbeiter auf die Hand bekamen, generierte sich aus diversen Scheinrechnungen an verschiedene Subunternehmen. Den Versicherungsträgern wurden insgesamt rund sieben Millionen Euro vorenthalten. Mit weiteren 4,5 Millionen Euro schlug die Hinterziehung von Steuern zu Buche. Dieser Teil der Anklage wurde jedoch durch Verfahrenseinstellung erledigt.

Die beiden Haupttäter wurden vom Landgericht bereits zu Haftstrafen ohne Bewährung verurteilt. Den 40-Jährigen sahen Gericht und Staatsanwaltschaft lediglich als Gehilfen an, der allerdings die dubiosen Praktiken der Firma über Jahre hinweg akzeptiert und gedeckt habe. Vor dem Hintergrund des umfassenden Geständnisses sei eine Bewährungsstrafe aber noch vertretbar, hieß es im Urteil.

© dpa-infocom, dpa:210705-99-267027/3

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

dpa

Mehr aus Wirtschaft regional

 
 
 
 
 
Anzeige
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Letzte Meldungen

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Spiele entdecken