Agrar

Pachtpreise für Bauern in zehn Jahren um Drittel gestiegen

Wiesbaden. Insgesamt bewirtschafteten die rund 15.100 landwirtschaftlichen Betriebe in Hessen eine Flächengröße von etwa 764.700 Hektar, davon waren 63 Prozent Pachtflächen.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Laut den endgültigen Ergebnissen der Landwirtschaftszählung 2020 kostete die Pacht für einen Hektar Ackerland im letzten Jahr durchschnittlich 243 Euro (plus 34 Prozent), und für Dauergrünland musste 104 Euro je Hektar (plus 21 Prozent) gezahlt werden.

Je nach Bodenqualität und Betriebsgröße gibt es den Angaben zufolge starke Unterschiede bei der Höhe der Pacht. So würden in Regionen mit ertragsfähigen Böden, wie in Teilen des Schwalm-Eder-Kreises, etwa 290 Euro je Hektar gezahlt, während Böden im Lahn-Dill-Kreis nur etwa 80 Euro pro Hektar kosteten.

Eine Besonderheit seien die enorm höheren Pachtpreise für kleine Betriebe gewesen, hieß es. Bauern mit weniger als fünf Hektar Pachtland zahlten demnach umgerechnet 606 Euro pro Hektar. Die kleinen Betriebe seien laut der Studie oftmals im Garten-, Obst- oder Weinbau aktiv und generierten auf relativ kleiner Fläche eine hohe Wertschöpfung.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

© dpa-infocom, dpa:210720-99-451033/2

dpa

Mehr aus Wirtschaft regional

 
 
 
 
 
Anzeige
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Verwandte Themen

Letzte Meldungen