Prozesse

Millionenschaden wegen Schwarzarbeit

Frankfurt/Main. Drei weitere Angeklagte - darunter ein "Strohmann" und eine Sekretärin - erhielten Bewährungsstrafen.

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Die Firma hatte laut Urteil beim Finanzamt durch manipulierte Scheinrechnungen Umsätze vorgetäuscht, um die Schwarzarbeit zu vertuschen. Im Zeitraum zwischen 2012 und 2017 sei so ein Millionenschaden für den Fiskus und die Träger der Sozialversicherungen verursacht worden. Das Verfahren war Teil eines größeren Ermittlungskomplexes, in dessen Rahmen bereits Haftstrafen von mehr als fünf Jahren verhängt wurden.

Die Verteidigung hatte eine Bewährungsstrafe für den geständigen Hauptangeklagten beantragt. Infolge des hohen Schadens entschied die Wirtschaftsstrafkammer jedoch anders. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig (AZ 7850 Js 209527/17).

dpa

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