Umwelt

Landesamt berechnet Corona-Effekt für Luftqualität

Abgase strömen aus dem Auspuff eines Fahrzeuges.

Abgase strömen aus dem Auspuff eines Fahrzeuges.

Wiesbaden. Im Jahr 2020 war in Hessen nur noch an zwei Messstellen in Limburg und Darmstadt der Stickstoffdioxid-Grenzwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft im Jahresmittel überschritten worden. 2019 waren es noch 16 Messstationen mit Überschreitungen gewesen. Diese Zahlen wurden bereits im Februar veröffentlicht.

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Ohne den Corona-Effekt wäre wahrscheinlich auch in Wiesbaden, Frankfurt und Offenbach der Grenzwert nicht eingehalten worden, erklärte nun das Landesamt. "Es ist daher weiterhin wichtig, emissionsmindernde Maßnahmen zu ergreifen, um den rückläufigen Trend der NO2-Konzentration der letzten Jahre fortzusetzen."

Die Städte hatten schon vor Beginn der Corona-Pandemie Gegenmaßnahmen eingeleitet, damit die Luft sauberer wird. Darmstadt ist bisher die einzige hessische Stadt mit Dieselfahrverboten auf zwei besonders belasteten Straßen. Stickstoffdioxide entstehen vor allem bei Verbrennungsprozessen sowohl in Motoren als auch in Öfen für Kohle, Öl, Gas, Holz und Abfälle. Sie gelten unter anderem für Asthmatiker als schädlich.

© dpa-infocom, dpa:210908-99-141037/2

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dpa

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