Preise

Inflationsrate liegt in Hessen bei vier Prozent

Eine Frau hält Geldscheine und Münzen in der Hand.

Eine Frau hält Geldscheine und Münzen in der Hand.

Wiesbaden. Im August hatte die Inflationsrate noch bei 3,7 und im Juli bei 3,4 Prozent gelegen. Der Anstieg sei wie in den Vormonaten maßgeblich darauf zurückzuführen, dass im Vorjahreszeitraum vorübergehend die Mehrwertsteuer gesenkt wurde. Im Vergleich zum August stiegen im September die Verbraucherpreise aber nur leicht um 0,1 Prozent.

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Teils drastische Teuerungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gab es bei der Energie. Insgesamt lag der Anstieg bei 16,3 Prozent. Heizöl verteuerte sich binnen eines Jahres um 79 Prozent und Kraftstoffe um 30,3 Prozent. Weniger drastisch für die Menschen waren die Anstiege bei Erdgas (8,6) und Strom (4,5). Ohne die Energiepreise hätte die Inflationsrate im September bei 2,7 Prozent gelegen.

Im Vergleich zum August gingen die Preise für Nahrungsmittel leicht um 0,1 Prozent zurück. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stiegen sie aber um 4,6 Prozent.

Um der deutschen Wirtschaft in der Corona-Krise Schub zu geben, hatte der Bund die Mehrwertsteuer befristet vom 1. Juli 2020 bis zum 31. Dezember 2020 gesenkt. Der reguläre Steuersatz verringerte sich von 19 Prozent auf 16 Prozent, der ermäßigte Steuersatz von 7 Prozent auf 5 Prozent.

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© dpa-infocom, dpa:210930-99-425745/3

dpa

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