Preise

Inflationsrate im November unverändert bei minus 0,6 Prozent

Wiesbaden. Die Inflationsrate hatte bereits im Oktober bei minus 0,6 Prozent und im September bei minus 0,5 Prozent gelegen. Binnen eines Monats sank das Niveau der Verbraucherpreise um 0,8 Prozent.

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Für Energie mussten die Verbraucher im November laut Landesamt 8,8 Prozent weniger ausgeben. Vor allem Heizöl (minus 33,0 Prozent) und Kraftstoffe (minus 13,6) seien im Jahresvergleich günstiger geworden. Der Rückgang der Kosten für Erdgas (minus 4,7) und Strom (minus 0,8) sei weniger stark ausgefallen. Ohne Berücksichtigung der Preise für Energieprodukte hätte die Inflationsrate im November bei 0,3 Prozent gelegen.

Die Preise für Nahrungsmittel seien dagegen um 0,2 Prozent im Jahresvergleich gestiegen, erklärte die Behörde. Fleisch und Fleischwaren kosteten demnach 3,8 Prozent mehr. Auch für Gemüse (plus 1,4 Prozent) und Obst (plus 0,3 Prozent) mussten die Verbraucher tiefer in die Tasche greifen. Die Preise für Speisefette und -öle sanken den Angaben zufolge dagegen um 5,0 Prozent, darunter die Kosten für Butter um 5,2 Prozent.

Um der deutschen Wirtschaft in der Corona-Krise Schub zu geben, hat die Bundesregierung die Mehrwertsteuer befristet von Anfang Juli bis zum Jahresende gesenkt. Händlern und Dienstleistern steht es frei, ob sie die niedrigere Mehrwertsteuer an Verbraucher weitergeben.

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dpa

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