Agrar

Greenpeace demonstriert vor Supermärkten gegen Billigfleisch

Eine Greenpeace-Aktivistin steht vor einem Aldi Supermarkt.

Eine Greenpeace-Aktivistin steht vor einem Aldi Supermarkt.

Gelnhausen. "Viele Verbraucher wissen ja gar nicht, was sich hinter den Haltungsformen verbirgt", sagte Chris Sperber-Pretzl. Auch für Anspach, Darmstadt, Kassel und Marburg hatten Greenpeace-Aktivisten Aktionen vor Supermärkten und Discountern angekündigt. Die Proteste sind Teil einer deutschlandweiten Aktion in mehr als 50 Städten.

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Eine Abfrage der Umweltorganisation bei neun führenden deutschen Lebensmittelanbietern hatte nach Greenpeace-Angaben ergeben, dass der ganz überwiegende Teil des in großen Supermarktketten angebotenen Frischfleisches aus klimaschädlicher und tierschutzwidriger Haltung stamme. Demnach seien 88 Prozent des Fleischs im Handel mit den Haltungsformen 1 oder 2 gekennzeichnet. Tiere aus diesen Haltungsformen würden "unter qualvollen und häufig gesetzeswidrigen Bedingungen" gehalten, so die Umweltorganisation.

Laut freiwilliger Kennzeichnung des Handels entspricht die erste Haltungsform "Stallhaltung" lediglich den gesetzlichen Mindestanforderungen. Fleisch, das mit der Stufe 2 - "Stallhaltung plus" - gekennzeichnet ist, sichert Tieren unter anderem mindestens zehn Prozent mehr Platz und zusätzliches Beschäftigungsmaterial.

dpa

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