Luftverkehr

Fluggewerkschaften gegen EU-Pläne zu Start- und Landerechten

Frankfurt/Main. Die Pläne würden eine "massive zusätzliche Belastung des ohnehin schon stark gebeutelten Luftverkehrs" bedeuten, erklärte der Ufo-Vorsitzende Daniel Kassa Mbuambi am Freitag.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Die EU will den Airlines zum Winter vorschreiben, dass diese an engen Flughäfen ihre Start- und Landerechte (Slots) wieder zu mindestens 50 Prozent nutzen müssen, um sie sicher in die Sommersaison 2022 übernehmen zu können. In der Corona-Krise war die Quote wegen der fehlenden Flugnachfrage auf 25 Prozent abgesenkt worden statt der zuvor üblichen 80 Prozent, zu denen die EU im kommenden Jahr zurückkehren will. Airlines könnten sich nun gezwungen sehen, zum Erhalt ihrer Slots Leerflüge zu starten.

"Wir müssen Leerflüge auf jeden Fall vermeiden", sagte VC-Präsident Stefan Herth. "Aus umweltpolitischer Sicht ist die von der EU beschlossene 50-Prozent-Regel nicht nachvollziehbar. Zusätzlich wird die Branche und damit die Sicherheit hunderttausender Arbeitsplätze in Europa völlig unnötig aufs Spiel gesetzt." Die Krise sei noch lange nicht vorbei. Zuvor hatte bereits der Airline-Verband IATA gegen die Pläne protestiert, während der Flughafenverband ACI Zustimmung signalisierte.

© dpa-infocom, dpa:210730-99-622612/2

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

dpa

Mehr aus Wirtschaft regional

 
 
 
 
 
Anzeige
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Verwandte Themen

Letzte Meldungen

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Spiele entdecken