Börsen

Deutsche Börse ringt mit Marktberuhigung und Niedrigzins

Ein Aktienhändler beobachtet auf dem Parkett der Frankfurter Wertpapierbörse seine Monitore.

Ein Aktienhändler beobachtet auf dem Parkett der Frankfurter Wertpapierbörse seine Monitore.

Frankfurt/Main. Das schwächere Ergebnis ist vor allem auf eine Beruhigung an den Finanzmärkten im Sommer und dem damit geringeren Absicherungsbedarf vieler Investoren zurückzuführen. Das belastete das Geschäft der Terminbörse Eurex, der größten Sparte des Konzerns.

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Die Erlöse des Handelsplatzes für Terminkontrakte gingen um neun Prozent auf 232 Millionen Euro zurück. Neben dem ruhigeren Handel in den drei Monaten bis Ende September drückten auch die anhaltend niedrigen Zinsen auf das Ergebnis. Diese belasteten vor allem die Erträge und den Gewinn in der Sparte Clearstream, die ihr Geld mit der Abwicklung von Transaktionen und der Aufbewahrung von Wertpapieren verdient.

Das konnte die Deutsche Börse auch nicht durch Zuwächse im Aktienhandel oder mit Dienstleistungen für Investmentfonds ausgleichen. Unter dem Strich ging der Gewinn um neun Prozent auf 227 Millionen Euro zurück. Bereinigt um Sonderposten wie Aufwendungen für den Konzernumbau sei der Überschuss um elf Prozent auf knapp 253 Millionen Euro gefallen.

dpa

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