Banken

Deutlich weniger Datenklau an Geldautomaten in Hessen

Eine Bankkundin hebt mit ihrer Girokarte Bargeld von einem Geldautomaten ab.

Eine Bankkundin hebt mit ihrer Girokarte Bargeld von einem Geldautomaten ab.

Frankfurt/Main. Im Vorjahreszeitraum hatte die Frankfurter Einrichtung Euro Kartensysteme in Hessen 29 solcher "Skimming"-Fälle gezählt und damit die meisten im Vergleich der Bundesländer. Einzelne Geldautomaten können dabei jeweils mehrfach angegriffen worden sein.

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Hessen gehört allerdings im ersten Halbjahr 2021 zu den fünf Bundesländern, in denen es "Skimming"-Fälle gab. Die mit Abstand meisten wurden in Bayern mit 41 gezählt. Bundesweit waren es 63 nach 81 im Vorjahreszeitraum. Der Bruttoschaden sank von 668.000 Euro vor einem Jahr auf das Rekordtief von 293.000 Euro.

Die Finanzbranche erklärt den seit Jahren zu beobachtenden Rückgang vor allem mit Investitionen in die sogenannte EMV-Technik: Dabei sind Bezahlkarten mit einer Art Mini-Computer ausgestattet, die Karte wird bei jedem Gebrauch auf Echtheit geprüft. Deutschland setzt seit Jahren auf die EMV-Technik. Auch weltweit gibt es nur noch wenige Länder, die auf relativ leicht kopierbare Magnetstreifen setzen.

Verbraucher in Deutschland, die Opfer von "Skimming" geworden sind, müssen normalerweise keinen finanziellen Nachteil fürchten. In der Regel ersetzen Geldinstitute solche Schäden - vorausgesetzt, die Kunden sind sorgfältig mit ihrer Bankkarte und PIN umgegangen.

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© dpa-infocom, dpa:210718-99-423762/2

dpa

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