Banken

Commerzbank bläst Verkauf der polnischen mBank ab

Das Schild einer Commerzbank-Filiale ist an einer Fassade nahe der Commerzbank-Zentrale angebracht.

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Frankfurt/Main. "Es ist klar, dass wir ein so wertvolles Asset wie die mBank nur dann verkaufen, wenn die Bedingungen stimmen", begründete Finanzchefin Bettina Orlopp. "Das von der Corona-Krise geprägte Kapitalmarktumfeld ermöglicht es uns jedoch nicht, eine attraktive Bewertung zu erzielen, die dem tatsächlichen Wert der mBank entspricht." Darum behalte die Commerzbank die Mehrheitsbeteiligung von 69,3 Prozent an der Tochter und beende den Verkaufsprozess.

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Die Commerzbank hatte Ende September angekündigt, dass sie sich von ihrer Mehrheitsbeteiligung an der mBank trennen will. Der Verkaufserlös sollte nach damaligen Angaben unter anderem dafür genutzt werden, die Kosten für Stellenabbau und Filialschließungen zu stemmen. Konzernchef Martin Zielke hatte das Ziel ausgegeben, den Verkaufsprozess bis Ende 2020 abzuschließen.

Orlopp betonte: "Unsere starke Kapitalposition gibt uns den Spielraum, unsere Strategie "Commerzbank 5.0" auch ohne den mBank-Verkauf umzusetzen und die dafür geplanten Investitionen zu tätigen." Bei der Bilanzvorlage Mitte Februar hatte der Vorstand angekündigt, dass "weitere Einsparpotenziale" ausgelotet werden.

dpa

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