Kommunen

Bei Maßnahmen für sauberere Luft nicht nachlassen

Wiesbaden. Die gesteckten Ziele beim Reduzieren der Stickoxidwerte seien aber weder in Wiesbaden noch im ganzen Land bereits vollständig erreicht. Auch sei noch nicht abzusehen, wie sich die Verkehrssituation nach dem Ende der Corona-Pandemie entwickele.

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Weil die Grenzwerte für Stickstoffdioxid (NO2) in mehreren hessischen Städten nicht eingehalten wurden, verklagte die Deutsche Umwelthilfe (DUH) das Land Hessen. Als Konsequenz hat Darmstadt mit Fahrverboten reagiert. Alte Diesel und Benziner wurden von zwei großen Straßen verbannt. Dieselmotoren gelten als Hauptverursacher für den schädlichen Stickstoffdioxid-Ausstoß. In Wiesbaden konnten durch eine Einigung mit der DUH Fahrverbote verhindert werden.

Wiesbadens Verkehrsdezernent Andreas Kowol (Grüne) sprach von einem Kraftakt bei der Umsetzung der vielen Maßnahmen in der Landeshauptstadt. "Der Lohn für diese Mühen ist aber, dass die Atemluft für alle Innenstadtbewohner nachweislich sauberer geworden ist und wir dadurch für ein weiteres Jahr ein Dieselfahrverbot abwenden konnten." Von den 111 Maßnahmen des Luftreinhalteplans seien etwa drei Viertel realisiert oder in der Umsetzung. "Jede einzelne Maßnahme ist ein Mosaikstein, die Wirkung ergibt sich im Zusammenspiel."

© dpa-infocom, dpa:210218-99-497669/2

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dpa

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