Energie

BASF-Mehrheitsbeteiligung Wintershall Dea verdient viel mehr

Tiefpumpen stehen auf dem Gelände der Wintershall Dea in Emlichheim in Niedersachsen.

Tiefpumpen stehen auf dem Gelände der Wintershall Dea in Emlichheim in Niedersachsen.

Kassel. Im zweiten Quartal legte der Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Explorationskosten (Ebitdax) auf 636 Millionen Euro zu. Das waren zwar 140 Prozent mehr als im Vorjahr, allerdings hatte die Corona-Pandemie mit den starken Einschränkungen im täglichen Leben das Unternehmen da besonders stark getroffen.

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Unter dem Strich stand Gewinn von 52 Millionen Euro nach einem Verlust von 703 Millionen Euro im Vorjahr. Bereinigt um Sondereffekte wies das Unternehmen einen Überschuss von 168 (Vorjahr: 87) Millionen Euro aus.

Der Umsatz betrug 1,5 Milliarden Euro nach 685 Millionen Euro im von der Corona-Krise geprägten Vorjahresquartal. Aufgrund der deutlich besseren Finanzlage schütteten die Kasseler für das zweite Quartal 100 Millionen Euro an die Gesellschafter BASF und Letter One aus. Letter One ist eine Beteiligungsgesellschaft, in der der russische Oligarch Michail Fridman seine Dea-Anteile gebündelt hat. Im ersten Quartal war bereits eine Zahlung von 500 Millionen Euro an die Anteilseigner gegangen.

© dpa-infocom, dpa:210727-99-551621/3

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dpa

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