Boxen

Reitstall trifft auf Boxring

Emely Beykal (rechts) beim Sparringskampf während des Boxcamps gegen Hamza Albaali.

Emely Beykal (rechts) beim Sparringskampf während des Boxcamps gegen Hamza Albaali.

Langendorf. Der Geruch von Heu liegt in der Luft. Auf dem Weg in den Reitstall kommt man an Ziegen, Katzen sowie Pferden vorbei. Licht fällt nur durch den offenen Eingangsbereich in den Stall oder durch vereinzelte lichtdurchlässige Dachplatten. Es ist ein ungewöhnlicher Ort, ein Reitstall auf dem Pferdehof Müller in Wohratal, in dem 13- bis 22-jährige Sportlerinnen und Sportler, vom 1. Boxclub Marburg eine Trainingswoche absolvieren.

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Eine dieser Athletinnen, die am Boxcamp teilnimmt, ist die 18-jährige Emely Beykal, die seit vier Jahren die Sportart ausübt. „Ich wollte schon lange mit dem Boxen anfangen. Irgendwann habe ich zufällig jemanden getroffen, der auch boxt und dann habe ich mit dem Sport begonnen“, erzählt Beykal. Die Berufsschülerin, die aktuell die elfte Klasse an den Beruflichen Schulen in Kirchhain besucht, trainiert seit ihrem ersten Boxtraining vor vier Jahren zwischen drei- und viermal die Woche in Stadtallendorf.

Auch gegen Jungs im Ring

Eine dieser Athletinnen, die am Boxcamp teilnimmt, ist die 18-jährige Emely Beykal, die seit vier Jahren die Sportart ausübt. „Ich wollte schon lange mit dem Boxen anfangen. Irgendwann habe ich zufällig jemanden getroffen, der auch boxt und dann habe ich mit dem Sport begonnen“, erzählt Beykal. Die Berufsschülerin, die aktuell die elfte Klasse an den Beruflichen Schulen in Kirchhain besucht, trainiert seit ihrem ersten Boxtraining vor vier Jahren zwischen drei- und viermal die Woche in Stadtallendorf. Ihr dortiger Trainer ist der Kassenwart des 1. Boxclub Marburg, Waldemar Adler.

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„Ich habe aber auch schon einmal überlegt mit dem Sport aufzuhören“, sagt Beykal. Die Gründe dafür waren, dass es im Boxen einige Zeit in Anspruch nimmt, bis die Technik ausgereift ist und Fortschritte nur langsam zu sehen sind. „Mein Trainer Waldemar hat mich immer wieder motiviert und jetzt kann ich mir mein Leben ohne das Boxen nicht mehr vorstellen“, sagt sie. Beim Trainingskampf gegen Hamza Albaali auf dem Hochring im Reitstall zeigt die Stadtallendorferin eine gute Leistung. Weil es nur wenige junge Frauen gibt, die den Boxsport ausüben, hat Beykal Schwierigkeiten Sparringspartner zu finden.

Eine geschätzte Athletin

„Das nervt schon. Aber wenn ich gegen Jungs antrete, kann ich mich technisch weiterentwickeln“, stellt sie fest. Die Frage, ob die Boxer ihre sportlichen Leistungen anerkennen, bejaht die 18-Jährige. „Die Jungs sehen mich als ihre kleine Schwester und achten auf mich. Wir sind wie eine Familie“, sagt sie.

Dass die Berufsschülerin von den Boxern akzeptiert und geschätzt wird, zeigt sich auch im Gespräch mit Ronald Leinbach, Trainer des Boxclubs: „Emely besitzt den Kampfgeist und den Willen, sich im Ring zu behaupten. Sie muss jetzt nur noch mehr Wettkampferfahrung sammeln und sich eine gewisse Kondition aneignen.“ Die Wettkampferfahrung möchte Beykal unter anderem bei den anstehenden Hessischen Meisterschaften sammeln. Bis dahin muss die Schülerin aber noch einige Male trainieren.

Kampfgeist und Willen

Dass die Berufsschülerin von den Boxern akzeptiert und geschätzt wird, zeigt sich auch im Gespräch mit Ronald Leinbach, Trainer des Boxclubs: „Emely besitzt den Kampfgeist und den Willen, sich im Ring zu behaupten. Sie muss jetzt nur noch mehr Wettkampferfahrung sammeln und sich eine gewisse Kondition aneignen.“ Die Wettkampferfahrung möchte Beykal unter anderem bei den anstehenden Hessischen Meisterschaften sammeln. Bis dahin muss die Schülerin aber noch einige Male trainieren.

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Für diesen Tag ist aber erstmal Schluss mit Training. Langsam werden die Trainingsutensilien zusammengepackt. Davon wird die Katze, die auf einem Heuballen schlief, wach. Sie streckt sich kurz und läuft langsam aus dem Reitstall raus. Die Sportlerinnen und Sportler folgen ihr und damit ist ein weiterer Tag im Boxcamp auf dem Pferdehof beendet.

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