Volleyball

Benedikt Frank wird neuer Coach von VC Wiesbaden

Wiesbaden. Die Ankündigung kam angesichts der sportlichen Krise des Tabellenneunten der Volleyball-Bundesliga VC Wiesbaden nicht mehr überraschend. Benedikt Frank wird zur Saison 2021/22 neuer Cheftrainer. Der 40-Jährige, der derzeit noch den Tabellensiebten Nawaro Straubing betreut, unterschrieb bei den Hessinnen einen Zweijahresvertrag, wie der Club am Donnerstag mitteilte. Der gebürtige Berliner löst Christian Sossenheimer ab, dessen Kontrakt auf dieser Position im Sommer nach zwei Spielzeiten ausläuft.

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"Ich freue mich sehr auf meine neue Aufgabe", erklärte Frank, der per Videoschalte zur Verfügung stand. Ähnlich wie in Niederbayern verfolgt er auch bei seinem neuen Auftrag das Konzept, ein junges Team in den Play-offs der Liga zu etablieren. "Der VCW ist dafür eine tolle Adresse", sagte Frank. Das riesige Potenzial, das der Club aus der hessischen Landeshauptstadt biete, wolle er so gut wie möglich ausschöpfen und der Mannschaft "gute Ausstrahlung" vermitteln.

Unterstützung bekommt der neue Mann von seinem Vorgänger. Der 49 Jahre alte Sossenheimer wird Wiesbaden nicht verlassen, sondern wieder zurück in die zweite Reihe treten und Frank als Co-Trainer unterstützen. Diese Aufgabe erfüllte der gebürtige Aschaffenburger bereits von 2010 bis 2019 unter verschiedenen Cheftrainern.

"In gemeinsamen Gesprächen haben wir festgestellt, dass ich mich in dieser Rolle wohler gefühlt habe", sagte Sossenheimer. Das Ansinnen des gebürtigen Aschaffenburgers, wieder zurück in die zweite Reihe zu treten und damit weniger Druck und mehr Zeit zu haben, kommt dem Management des Clubs entgegen.

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Unter Sossenheimer überzeugten die Wiesbadenerinnen nur selten. Im vergangenen Jahr verspielten sie früh den Einzug in die Play-offs, die dann der Pandemie zum Opfer fielen. Auch in diesem Winter wirkten sie oft leblos und wenig engagiert und haben aufgrund eines schweren Restprogramms nur noch wenige Chancen auf ein Viertelfinalticket.

Geschäftsführer Christopher Fetting hatte deshalb schon vor ein paar Tagen "einen größeren Umbruch" angekündigt. In "kritischen und konstruktiven Gesprächen" sei man zu dem Schluss gekommen, "dass wir neue Impulse für die Mannschaft brauchen". Neben dem neuen Cheftrainer wird es auch einen veränderten Kader geben: Sämtliche Spielerinnenverträge laufen aus.

© dpa-infocom, dpa:210218-99-496333/3

dpa

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