Museen

Schaubacken von Brot und Kuchen im Lehmmuseum Gnevsdorf

Mit Besuchern spricht Marita Kiehscherf vom Förderverein vor dem Backofen im Lehmmuseum.

Mit Besuchern spricht Marita Kiehscherf vom Förderverein vor dem Backofen im Lehmmuseum.

Ganzlin. Im Lehmmuseum im Ganzliner Ortsteil Gnevsdorf (Landkreis Ludwigslust-Parchim) ist wie jeden ersten und dritten Freitag im Monat wieder der Ofen für essbare Leckereien eingeheizt worden. Darin werden auf ganz klassische Weise Brote und Kuchen gebacken.

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"Für das Anheizen nehmen wir zwei Karren Holz. Aber kein gehacktes, sondern selbst gesammeltes. Und Laubholz. Bei Kieferholz schmeckt das Brot so komisch", sagt Marita Kiehnscherf vom Förderkreis des Lehmmuseums. Der Verein zur Förderung ökologisch-ökonomisch angemessener Lebensverhältnisse, zu dem das Museum gehört, will mit den Backtagen zeigen, wie einst im Lehmofen die Sauerteige zu Broten wurden.

Der große Lehmofen - "man kriegt ein Schwein gut rein oder bis zu sechs Backbleche" - bäckt Brot, Brötchen und Kuchen nach dem Aufheizen ganz ohne Glut nur durch seine Strahlungswärme. Am Freitag hat Kiehnscherf vor allem Brötchen und Kuchen für den Nachmittag gebacken. Wer mal probieren möchte, sollte schon früh da sein. "Meistens bleibt nichts übrig."

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Der Eintritt in das Museum in der Nähe von Plau am See ist frei. Die Ehrenamtlichen freuen sich aber über Spenden.

© dpa-infocom, dpa:210702-99-235273/3

dpa

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