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Inselverkehr: Wangerooge bekommt Schnellfähre

Mit einer Schnellfähre will die Deutsche Bahn die Fährverbindung zwischen der Nordseeinsel Wangerooge und dem Festland ausbauen.

Mit einer Schnellfähre will die Deutsche Bahn die Fährverbindung zwischen der Nordseeinsel Wangerooge und dem Festland ausbauen.

Wangerooge. Die Deutsche Bahn will die Fährverbindung zwischen der Nordseeinsel Wangerooge und dem Festland mit einer Schnellfähre ausbauen. Ein sogenannter "Watt-Sprinter" soll das bestehende Fährangebot zwischen dem Fährhafen Harlesiel und der Ostfriesischen Insel ergänzen, teilte die Deutsche Bahn auf Anfrage mit.

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Die Fahrtzeit mit der Fähre, auf der bis zu zwölf Personen inklusive Kapitän Platz finden, soll deutlich geringer ausfallen, als mit den bisherigen großen Passagierfähren. Um wie viel genau ist laut Bahn noch nicht bekannt. Die Bahn betreibt den Fährverkehr zu der östlichsten der bewohnten Ostfriesischen Inseln.

Testfahrten stehen noch aus

Die Fähre ist bereits angeschafft worden. Sie liegt aber noch im Hafen von Harlesiel. Wann sie regulär verkehren soll, ist noch nicht klar. Laut Bahn sind die nötigen Pontons zum Anlegen auf Wangerooge noch nicht fertig. Außerdem stehen im September noch Testfahrten aus. Dabei soll geprüft werden, wie groß die Zeitersparnis durch die Schnellfähre genau ist.

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Die Bahn folgt mit dem neuen Angebot einem Trend, der an anderen Fährorten entlang der niedersächsischen Küste schon länger zu beobachten ist. Schnellfähren verkehren etwa auch zu den Inseln Juist, Norderney und Baltrum. Dort werden sie von den Reedereien Töwerland Express und Frisia betrieben. Oft nutzen Urlauber, Handwerker und Insulaner die Schnellfähren als Ergänzung zum Fahrplan der regulären Passagierfähren.

© dpa-infocom, dpa:210831-99-34736/7

dpa

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