Tourismus

Hohe Lawinengefahr in der Schweiz

Aufgrund von viel Neuschnee steigt in der Schweiz die Lawinengefahr.

Aufgrund von viel Neuschnee steigt in der Schweiz die Lawinengefahr.

Bern. Viel Neuschnee verursacht in der Schweiz hohe Lawinengefahr. In der Nähe von Seedorf im Kanton Uri südlich des Vierwaldstättersees ging in der Nacht eine Lawine ab, die eine Straße mit vier Meter hohen Schneemassen verschüttete.

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Der Verkehr wurde unterbrochen, wie die Polizei des Kantons berichtete. Menschen kamen nicht zu Schaden. Die Autobahn, die in der Nähe vorbeiführt, ist dort durch eine halboffene Überbauung vor Lawinen geschützt. Das Institut für Schnee- und Lawinenforschung in Davos verhängte praktisch über die gesamten Schweizer Alpen die Lawinenwarnstufe 4 von fünf Stufen.

Auch im Berner Oberland ging am Morgen eine Lawine zwischen Brienz und Oberried auf die Hauptstraße nieder. Nach Angaben der Polizei wurde niemand verschüttet. Eine Bahnstrecke wurde gesperrt. In Graubünden fiel der Bahnverkehr wegen heftiger Schneefälle bei Davos und Disentis aus. Die Matterhorn-Gotthard-Bahn musste die Autoverladung zwischen Andermatt und Sedrun einstellen.

Bis Freitagabend (15. Januar) rechnet der Wetterdienst Meteonews in den Nordalpen mit bis zu einem Meter Neuschnee. Gewaltige Schneemassen gab es auch schon im Kanton Graubünden: In Arosa wurde innerhalb von 48 Stunden ein Meter Neuschnee gemessen.

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© dpa-infocom, dpa:210114-99-26816/3

dpa

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