Tourismus

FTI nimmt wieder viele Fernreisen ins Angebot

Strandurlaub in der Karibik: Fernziele wie die Dominikanische Republik kehren zur Wintersaison 2021/22 zunehmend in die Angebote von Reiseveranstaltern zurück.

Strandurlaub in der Karibik: Fernziele wie die Dominikanische Republik kehren zur Wintersaison 2021/22 zunehmend in die Angebote von Reiseveranstaltern zurück.

München. Mit einem Angebot in der Breite der Vor-Corona-Zeit startet der Reiseveranstalter FTI in die Wintersaison 2021/22. Das Unternehmen hat jetzt ein neues Winterprogramm vorgestellt und setzt in der kälteren Jahreszeit vor allem auf wärmere Ziele wie Ägypten, die Karibik und die Kanarischen Inseln.

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Auch in die Ferne soll es wieder vermehrt gehen. FTI-Geschäftsführer Ralph Schiller zeigte sich vorsichtig optimistisch: "Wir sind guten Mutes, Fernreisen ab Herbst durchführen zu können, aber Veranstalter und Reisende müssen flexibel bleiben. Corona ist noch nicht vorbei."

Inseln als bevorzugte Urlaubsziele

Als Pauschalziel ist nun auch Israel bei FTI buchbar. Rund 30 Hotels in Jerusalem, Tel Aviv und am Toten Meer bietet der Veranstalter an, hinzu kommen Rundreisen und ein Ausflugsprogramm. Ausgebaut wird das Hotelangebot in den Vereinigten Arabischen Emiraten, in Katar und Oman. In der Karibik sind für den Winter bei FTI mehr als 300 Hotels buchbar. Schwerpunkte sind die Dominikanische Republik, Kuba und Jamaika. Neu als Ziel hinzu kommt die Insel Grenada mit sechs Hotels.

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Ohnehin sind Inseln als Reiseziele derzeit besonders beliebt, sagte Schiller: "Sie sind das bevorzugte Urlaubsgebiet verunsicherter Urlauber." Die abgegrenzte Fläche vermittle Reisenden in Bezug auf das Coronavirus Sicherheit.

Privatheit uns Exklusivität sind gefragt

Als weitere Reisetrends sieht der Veranstalter unter anderem den durch Corona verstärkten Gästewunsch nach mehr Privatheit und individuelleren Urlaubsformen. Dem will FTI entsprechen, indem Klassiker aus dem Rundreisen- und Ausflugsprogramm wie Safaris nun für besonders kleine Gruppen angeboten werden.

Auch Exklusivität und Luxus seien gefragt, da sich viele Touristen nach der Corona-bedingten Wartezeit nun "etwas Besonderes und Exotisches gönnen" wollten. Dazu habe FTI das Hotelportfolio im Vier- und Fünf-Sterne-Bereich erweitert und zum Beispiel auf den Malediven das Angebot um 20 Prozent ausgebaut. "Die Urlaubskassen sind gefüllt. Kunden setzen auf höhere Qualität und buchen statt durchschnittlich neun Tagen eher zehn bis zwölf Tage", fasste Schiller zusammen.

© dpa-infocom, dpa:210630-99-201731/3

dpa

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