Verkehr

Auch Servolenkungen brauchen mal neues Öl

Gerade bei langsamer Fahrt und beim Einparken macht eine Servolenkung Autofahrerinnen und Autofahrern das Leben leichter.

Gerade bei langsamer Fahrt und beim Einparken macht eine Servolenkung Autofahrerinnen und Autofahrern das Leben leichter.

Hamburg. Dass das Motoröl in bestimmten Intervallen gewechselt werden sollte, ist den meisten Autofahrern bewusst. Doch auch die Lenkhilfe funktioniert hydraulisch - und das Öl muss ebenso hin und wieder ausgetauscht werden, obgleich es längst nicht so rasch altert wie Motoröl, berichtet die Fachzeitschrift "Auto Bild Klassik" (Ausgabe 3/20). Der Rat: Alle 100 000 Kilometer oder alle zehn Jahre sollte man den Schmierstoff für die Servolenkung wechseln.

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Reibung sowie Motorwärme führen demnach im Laufe der Zeit zur Oxidation. Schlammbildung kann die Folge sein. Eindringender Schmutz ist ein weiteres Problem, vor allem bei filterlosen Systemen, da sich die Kleinstpartikel an der Pumpe absetzen und reiben. Das führt unter Umständen zu Lagerschäden, was sich nicht nur durch Schleifgeräusche äußert. Die Lenkhilfe kann dadurch auch aussetzen. Hat das System einen Filter, muss der ebenfalls gelegentlich ersetzt werden.

Der Wechsel des Servo-Öls stehe auf keinem Wartungsplan, heißt es in dem Bericht. Oft sei der Schmierstoff deshalb so alt wie das Auto. Gerade bei Klassikern sollte man das nicht vernachlässigen.

dpa

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