A49

Polizei räumt Zeltlager im Herrenwald

Stadtallendorf. Polizisten waren am Donnerstagmorgen (7. Januar) erneut im Herrenwald im Einsatz. Sie räumten ein Zeltlager und entfernten eine Traverse, die A49-Gegner quer über die künftige Autobahntrasse gespannt hatten.

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Das Camp "Liv" gibt es erst seit einigen Tagen. Am Montag (4. Januar) räumten Polizisten bereits eines der Zelte (die OP berichtete). Am heutigen Donnerstag ging die Räumung weiter.

Waldbesetzer in Baumkronen

Wie die Polizei mitteilt, besetzten Autobahngegner beim Eintreffen der Beamten aufgestapelte Holzstämme und Baumkronen. Einige versteckten sich zudem in den Holzstapeln. Polizisten setzten Wärmebildkameras ein, um sie aufzuspüren.

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Foto: Michael Rinde

Foto: Michael Rinde

Nicht nur die Polizei, auch Waldbesetzer dokumentierten auf Twitter den Polizeieinsatz. Um 8.30 Uhr meldeten sie dort das Eintreffen Hunderter Polizisten. Die Polizei spricht von einer niedrigen dreistelligen Zahl von Beamten im Wald. Die Zahl der Umweltaktivisten schätzt die Polizei auf 10 bis 15.

Frau beißt Polizisten

Wie die Polizei berichtet, widersetzte sich eine Frau der Räumung. Sie versuchte demnach, Einsatzkräfte zu treten. Bei der anschließenden Festnahme soll sie Beamte gebissen haben. "Es kam zu keinen Verletzungen", schreibt die Polizei.

Am frühen Nachmittag teilt die Polizei auf Nachfrage der OP mit, dass das Camp geräumt sei und Traverse sowie Banner entfernt worden seien. Ein Hubschrauber habe abschließend noch einen Aufklärungsflug über dem Einsatzgebiet absolviert.

Mehr zum Thema lesen Sie am Freitag in der OP und am Donnerstagabend online. 

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von Michael Rinde, Friederike Heitz und unserer Agentur dpa

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