Corona-Impfaktion

Insgesamt 280 Dosen in Stadtallendorf verimpft

Eine Stadtallendorferin ließ sich im Südstadtkiosk impfen.

Eine Stadtallendorferin ließ sich im Südstadtkiosk impfen.

Stadtallendorf. Am Ende der Sonderimpfaktion im Stadtallendorfer Südstadtkiosk waren es 280 Menschen, die sich gegen das Coronavirus haben impfen lassen. Diese Zahl teilte gestern die Kreisverwaltung in einem ersten Fazit mit. Insgesamt standen 680 Dosen zur Verfügung, drei Impfstoffe standen dabei zur Auswahl. Verimpft wurden demnach 111 Dosen des Impfstoffes von Biontech (180 standen zur Verfügung), 159 (von 300) von Johnson&Johnson und zehn (von 200) von AstraZeneca.

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Es war die erste derartige Impfaktion des Landkreises mit mehreren Impfstoffen und außerhalb des Impfzentrums. Federführend war das Gesundheitsamt gemeinsam mit der Stadt Stadtallendorf. Die wiederum war aufgrund eines laufenden Modellprojekts ausgewählt worden (die OP berichtete). Am Mittag hatten sich zunächst lange Schlangen vor dem Südstadtkiosk gebildet. Am Nachmittag und Abend war der Betrieb dann abgeflaut.

Der Erste Kreisbeigeordnete Marian Zachow, Bürgermeister Christian Somogyi und Dr. Birgit Wollenberg als Leiterin des Gesundheitsamtes hatten schon am Mittwochnachmittag ein positives Fazit der Aktion gezogen. Es habe sich bewährt, mehrgleisig zu arbeiten und „auch zu den Menschen zu kommen“, hatte etwa Zachow gegenüber der OP gesagt. Der Stadtallendorfer Mediziner Dr. Fikret Yüzgülen schilderte am Mittwochnachmittag positive Reaktionen von Impflingen, die sich darüber gefreut hätten, vor Ort geimpft zu werden. Ganz bewusst hatten Kreis und Stadt ein niederschwelliges Impfangebot schaffen wollen, gänzlich ohne Voranmeldung.

Mitarbeiter des Roten Kreuzes und der Johanniter hatten die Sonderimpfaktion gemeinsam mit Impfärzten gemanagt. Ob es eine Wiederholung, möglicherweise auch in einer anderen Stadt oder Gemeinde geben wird, ist derzeit noch nicht klar. Das werde jetzt ebenso in Ruhe ausgewertet wie die Frage, ob es richtig war, mehrere Impfstoffe gleichzeitig anzubieten, heißt es dazu aus der Kreisverwaltung. Ob die Zahl von 280 Impflingen ein gutes Ergebnis war oder wie sich diese Zahl ansonsten bewerten ließe, ist schwer zu sagen. Es gibt keine Vergleichswerte im Landkreis. Bei einer Sonderimpfaktion im Impfzentrum Marburg waren 990 Dosen des Impfstoffes von Johnson&Johnson verimpft worden, bei dem nur eine Injektion erforderlich ist.

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Am 25. August wird es in jedem Falle einen weiteren Impftermin für alle Teilnehmer der Stadtallendorfer Sonderaktion geben. Dann bekommen sie ihre Zweitimpfung.

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