Betrug

Tatverdächtige im Telefon-Betrugsfall festgenommen

Die Tatverdächtigen gaben sich am Telefon als Polizeibeamte aus.

Die Tatverdächtigen gaben sich am Telefon als Polizeibeamte aus.

Marburg. Die beiden festgenommenen Männer stehen im Verdacht, an einem Betrug durch falsche Polizeibeamte am Dienstagabend (3. August) in Marburg beteiligt gewesen zu sein. Eine Seniorin war über Stunden von mehreren Tätern angerufen worden, wie die Polizei mitteilte. Mit der Geschichte, dass es in der Nachbarschaft einen Raub auf einen älteren Mann gegeben habe, der Täter sich noch in der Nähe aufhalten könnte und sie daher nicht mehr sicher sei, gelang es den Betrügern, die Frau zur Herausgabe von Bargeld und wertvollen Münzen zu überreden.

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Die Täter hielten die Frau mehrere Stunden am Telefon, sie gaben sich als Polizisten und als Staatsanwalt aus. Einer der beiden Tatverdächtigen ist schon länger im Visier der Polizei.

Ein aufmerksamer Zeuge hatte in der Tatnacht eine verdächtige Wahrnehmung gemacht und diese nach der Berichterstattung in den örtlichen Medien bei der Polizei mitgeteilt. Dieser Hinweis und die sich daran anschließenden umfangreichen, verdeckten Ermittlungen der Kriminalpolizei Korbach und der Staatsanwaltschaft Kassel führten schließlich zu einem Tatverdacht gegen einen der beiden nun im Raum Marburg festgenommen Tatverdächtigen.

An der Festnahme in der Nacht von Dienstag (3. August) auf Mittwoch (4. August) waren die zuständigen Ermittler der Kriminalpolizei Korbach sowie weitere Zivilbeamte, unter anderem einer operativen Einheit der Polizeidirektion Marburg-Biedenkopf, beteiligt. Das von den 57 und 59 Jahre alten Tatverdächtigen genutzte Auto durchsuchten die Polizisten und fanden dabei unter anderem Bargeld und Münzen aus dem Betrug vom Dienstagabend in Marburg. Die Beute und das Auto stellten die Ermittler sicher.

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