Tanzdemo

Tanzdemo am 14. Februar

An der Tanz-Demo „One Billion Rising“ vor dem Gymnasium Philippinum in Marburg beteiligten sich im vergangenen Jahr rund 400 Marburger*innen.

An der Tanz-Demo „One Billion Rising“ vor dem Gymnasium Philippinum in Marburg beteiligten sich im vergangenen Jahr rund 400 Marburger*innen.

Marburg. „Tanzt in den Gärten! Tanzt gegen Gewalt!“ – dazu ruft das Gleichberechtigungsreferat der Stadt Marburg gemeinsam mit dem Gymnasium Philippinum auf. Die Tanzdemonstration „One Billion Rising 2021“ gegen Gewalt an Mädchen und Frauen soll am Sonntag, 14. Februar, um 14 Uhr stattfinden. Getanzt werden kann in diesem Jahr zwar nicht gemeinsam in einer großen Gruppe, mitmachen können aber dennoch alle: im Garten, vor der eigenen Haustür oder im Wohnzimmer.

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Eigentlich wird in Marburg seit 2015 jedes Jahr am 14. Februar gemeinsam getanzt – als Aktion gegen jede Form von Gewalt an Frauen und Mädchen. Die Universitätsstadt Marburg beteiligt sich damit an der weltweiten Kampagne „One Billion Rising“ (OBR, auf Deutsch: Eine Milliarde erhebt sich), die 2012 startete.

Laut aktuellen Statistiken erfährt jede dritte Frau im Laufe ihres Lebens Gewalt. Das sind weltweit eine Milliarde Frauen, die Opfer von Gewalt werden. Um dagegen gemeinsam am „One Billion Rising Day“ tanzend zu demonstrieren, können in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Schutzvorschriften die Menschen allerdings nicht wie sonst zusammenkommen.

Im vergangenen Jahr waren rund 400 Marburger dabei

„Die Universitätsstadt Marburg hätte gerne auch wieder in diesem Jahr eine Tanzdemo gegen Gewalt im öffentlichen Raum mitorganisiert“, sagt Oberbürgermeister Dr. Spies und blickt auf die Tanzdemo am 14. Februar 2020 zurück, an der sich rund 400 Marburgerinnen und Marburger beteiligten, auch über die Zusammenarbeit mit dem Gymnasium Philippinum. „Das hätten wir gerne wiederholt“, sagt der OB und erläutert, was für 2021 eigentlich geplant war: „Es sollte Ende Januar einen Workshop der Volkshochschule geben, um gemeinsam die Choreographie einzuüben. Das klappt nun wegen der Pandemie so leider nicht.“ Aber: In Marburg soll trotzdem getanzt werden – „Denn Gewalt gegen Frauen und Kinder nimmt in Krisenzeiten sogar eher zu“, so Spies.

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Die Hymne der Kampagne „Break the chain“ (übersetzt: „Zerbrich die Ketten“) ist auf der Internetseite https://www.marburg.de/OBR zu hören. Dort findet sich auch ein Lernvideo, mit dem die Choreographie im Vorfeld eingeübt werden kann. Vom eigenen Tanz kann auch ein Video erstellt und unter #onebillionrising hochladen geladen werden.

„Lasst uns eine Verabredung treffen: Wir erheben uns und tanzen am One Billion Rising Day am Sonntag, 14. Februar, um 14 Uhr in unserem jeweiligen Wohnumfeld. Setzen wir damit voller Energie ein Zeichen, dass wir Gewalt gegen Frauen nicht hinnehmen,“ ruft Dr. Christine Amend-Wegmann, Leiterin des Gleichberechtigungsreferats, auf.

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