Betrug

Achtung: Falscher Polizist am Apparat

(Themenfoto)

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Marburg. Wie die Polizei berichtet, versuchten es die Betrüger um die Mittagszeit in Marburg und im Lahntal, in Gladenbach am frühen Abend. Doch sie blieben erfolglos. Dieses Mal. Damit auch künftige Betrugsversuche scheitern, hier einige Informationen der echten Polizei. Denn: "Wer die Masche der Betrüger kennt, kann sich davor schützen, Opfer zu werden", sagt Polizeisprecher Martin Ahlich.

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So gehen die Täter vor:

Die Betrüger täuschen vor, Polizeibeamte zu sein. Oft zeigt das Telefondisplay tatsächlich eine Nummer der echten Polizei an. Auf die Anzeige ist aber kein Verlass, denn die Betrüger haben die Möglichkeit, jede x-beliebige Nummer auf dem Display erscheinen zu lassen.

Oft behaupten die falschen Polizisten am Telefon, dass es Festnahmen gegeben habe und im Rahmen der Ermittlungen Notizen sichergestellt worden seien, wonach der Angerufene Opfer eines Einbruchs werden soll.

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Den Schock, Opfer eines Einbruchs zu werden, nutzen die Anrufer, um Informationen über das Vermögen ihres Opfers zu erhalten. Lässt sich ein Angerufener auf das Gespräch ein, dauern die Telefonate oft Stunden.

Die Betroffenen werden dabei zu Verschwiegenheit verpflichtet, insbesondere gegenüber Polizei, Bankmitarbeitern und Familienangehörigen. Den Anrufern gelingt es nicht selten, ihre Opfer so zu manipulieren, dass sie ihre kompletten Ersparnisse abheben und an vermeintliche Polizisten oder Mitarbeiter der Staatsanwaltschaft übergeben.

So können Sie sich schützen: 

  • Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen!
  • Rufen Sie zurück. Verwenden Sie dabei aber niemals Rufnummern, die man Ihnen mitteilt. Wählen Sie die Notrufnummer 110 oder die Festnetznummer der zuständigen Polizei, die Sie im Telefonbuch oder über das Internet ermitteln können.
  • Sprechen Sie mit einer Vertrauensperson, bevor Sie Geld abheben, überweisen oder gar Fremden übergeben. 
  • Verraten Sie niemals vertrauliche Informationen am Telefon.

Die Polizei bittet, die oben genannten Tipps im Freundes- und Bekanntenkreis zu teilen. "Informieren und instruieren Sie potenzielle Opfer, meist ältere Menschen, wie sie sich bei einem solchen Anruf verhalten sollen!", sagt Polizeisprecher Ahlich.

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