Corona

Renz kommentiert Coronafall am Klinikum

Ein Patient des Marburger Uniklinikums ist mit dem Coronavirus infiziert. Foto: Thorsten Richter

Ein Patient des Marburger Uniklinikums ist mit dem Coronavirus infiziert.

Marburg. Das Gesundheitsamt des Landkreises und das Uniklinikum (UKGM) arbeiten momentan an der Aufklärung des Falles eines an Covid-19 erkrankten Patienten, der wegen einer anderen Krankheit stationär auf den Lahnbergen behandelt wird (die OP berichtete).

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Bei dem Patienten war am vergangenen Donnerstag (30. April) eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen worden. Ein vorangehender Test war negativ ausgefallen.

Mix aus Tests und Beobachtung

Inzwischen wurden die Kontaktpersonen des Patienten - unter Patienten und Klinik-Mitarbeitenden - identifiziert, gemeldet und untersucht. Das teilte Frank Steibli, Sprecher des UKGM, am Donnerstagvormittag mit. Und er kündigte an, dass die Klinik ihre bereits strikten Vorsichtmaßnahmen weiter erhöhen werde.

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Ärzte und Pflegekräfte achten seit Beginn der Pandemie permanent auf mögliche Symptome, die auf eine Covid-19-Erkrankung hinweisen können. „Mit einem Mix aus Tests und strikter Beobachtung wollen wir ein Höchstmaß an Sicherheit für unsere Patienten und Mitarbeiter erreichen“, sagt Professor Harald Renz, Ärztlicher Geschäftsführer des Marburger Uniklinikums.

Renz: 100 Prozent Sicherheit gibt es nicht

Der beschriebene Fall zeige aber, dass es keine hundertprozentige Sicherheit gibt - trotz aller Tests und Untersuchungen. Selbst bei negativen Testergebnissen und bei klinisch unauffälligen Patienten könne eine Sars-CoV-2-Infektion vorliegen.

"Mit dieser sehr kleinen Rest-Unsicherheit leben wir im Grunde bei fast allen diagnostischen Prozeduren in der Medizin, aber das soll uns nicht daran hindern, Patienten mit anderen Grunderkrankungen adäquat im Klinikum zu behandeln", sagt Renz. Darauf seien Ärzte und Pflegeteams des Uniklinikums optimal vorbereitet.

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