Sperrstunde

Kreis legt Beschwerde ein

Themenbild: Zwei Personen stoßen in einer Kneipe mit Flaschen-Bier an. Foto: Angelika Warmuth/dpa

Themenbild: Zwei Personen stoßen in einer Kneipe mit Flaschen-Bier an.

Marburg. Das Gericht berufe sich bei seiner Entscheidung auf Zahlen des Robert-Koch-Instituts von Anfang August, heißt es aus der Kreisverwaltung. Das Infektionsgeschehen habe sich seit dem allerdings dramatisch verändert. Dem müsse der Landkreis Rechnung tragen und stütze sich dabei auf die Vorgaben des Eskalationskonzeptes des Landes. Darin sei eine Sperrstunde schon bei einer weitaus niedrigen Inzidenz vorsehen, als jene mit der es aktuell der Landkreis Marburg-Biedenkopf zu tun habe.

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Die Verlängerung der Sperrstunde sei zudem nicht als Zeichen des Misstrauens gegenüber der Gastronomie zu sehen. Es geht vielmehr darum, ein weiteres Werkzeug zum präventiven Schutz der Menschen im Landkreis anwenden zu können, heißt es weiter.

Im Zusammenhang mit der vorläufigen Entscheidung des Gießener Verwaltungsgerichts zur Sperrzeitverlängerung machte der Kreis deutlich, dass diese Entscheidung des Verwaltungsgerichts nur für den Gastronomiebetriebe gelte, der geklagt hat. "Die Sperrzeitverlängerung, also Sperrstunde um 23 Uhr, hat für alle anderen Gastronomiebetriebe weiterhin Bestand. Auch hat die Gerichtsentscheidung keinerlei Einfluss auf das verhängte Verbot, nach 23 Uhr alkoholische Getränke zu verkaufen."

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