Friedensforum

Käßmann spricht zum Antikriegstag

Die evangelische Theologin Margot Käßmann spricht am 29. August in Marburg.

Die evangelische Theologin Margot Käßmann spricht am 29. August in Marburg.

Marburg. Ort der Veranstaltung von 15 bis 18 Uhr ist der Lutherische Kirchhof, bei Regen in der Kirche. Als Hauptrednerin spricht die bekannte Theologin Margot Käßmann.

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Zum fünften Mal jährt sich nun das Marburger Friedensforum, das laut Winter in der Tradition des Antikriegstages steht. Dieser wurde in der Bundesrepublik Deutschland am 1. September 1957 ins Leben gerufen. Das Datum erinnert an den Überfall der Wehrmacht Nazi-Deutschlands auf Polen am 1. September 1939.

Margot Käßmann wird zur „Denkkonversion“ sprechen. Ein „Weiter so“ in der Politik wird es nicht geben können, wenn die sozial-ökologische Wende als auch eine andere Friedenspolitik gelingen soll, ist der Tenor der Rede.

Der zweite Redner Dr. Witich Roßmann, langjähriger Erster Bevollmächtigter der IG-Metall, wird zum Thema „Rüstungskonversion“ sprechen. Wie kann Rüstung in die Herstellung umweltfreundlicher und sozialer Produkte umgewandelt und Rüstungsexporte beendet werden?

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Gespräch über die Frage „Was nützt dem Frieden?“

Die Redebeiträge mit Diskussion werden moderiert von Anne Maximiliane Jäger-Gogoll und Pit Metz unter dem Motto „Was nützt dem Frieden?“ und schneidet aktuelle Themen an, die zukünftig die Welt bewegen könnten. Grußworte und politische Positionen werden von Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies, Mitglieder von Fridays for Future sowie von Greenpeace vorgetragen.

Der gebürtige Marburger Robert Oberbeck wird mit Sängerin Anita Naumann die Veranstaltung mit Folk und Liedern aus der Friedensbewegung umrahmen. Außerdem gibt es mehrere Informationsstände mit Beiträgen aus der aktuellen Arbeit des Bündnisses.

Die Veranstaltung steht allen Interessierten unter Beachtung der Corona-Regeln offen, auch um sich in der Friedensarbeit zu engagieren.

Das veranstaltende Marburger Bündnis „Nein zum Krieg“ ist ein Zusammenschluss zahlreicher Organisationen, Initiativen, Vereinen, Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen, Christen, Parteien und dem DGB mit seinen Einzelgewerkschaften.

Mehr Informationen über das Bündnis finden sich auf der Webseite www.­Antikriegsbuendnismarburg.de

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