Demonstration

Fahrrad-Demo und Demo gegen Mieten

Am heutigen Samstag (27. März) finden in Marburg gleich zwei Demonstrationen statt (Symbolfoto).

Am heutigen Samstag (27. März) finden in Marburg gleich zwei Demonstrationen statt (Symbolfoto).

Marburg. Am heutigen Samstag (27. März) findet ab 11 Uhr auf dem Elisabeth-Blochmann-Platz eine Fahrrad-Demo statt. Die Organisatoren fordern die Umsetzung des Klimaschutzplans, mehr und breitere Rad- und Fußwege, engere Nahverkehrstaktung, bessere Arbeitsbedingungen in den Verkehrsbetrieben, Tempo 30 im gesamten Stadtgebiet, Kostenloser ÖPNV bis 2025 und Tempo 60 auf der Stadtautobahn und Baustopp der A 49.

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Demo zum Thema Miete

Das Bündnis „Marburg gegen Mietenwahnsinn“ ruft am heutigen Samstag (27. März) ab 14 Uhr zu einer Demonstration auf. Anlass ist der „Housing Action Day“, an dem europaweit Aktionen stattfinden sollen. In Marburg startet die Demo am Hauptbahnhof und schlängelt sich dann quer durch die Stadt; verschiedene Kundgebungen sind geplant. Dem Bündnis gehören diverse zivilgesellschaftliche Marburger Gruppen an, darunter der Deutsche Gewerkschaftsbund, der Allgemeine Studierendenauschuss, Fridays for Future, die Seebrücke oder auch der Mieterbeirat Richtsberg.

„Wohnen ist ein Menschenrecht“, betont Bettina Böttcher von letztgenannter Gruppierung. Gerade zu Zeiten der Corona-Pandemie, während der viele Menschen an ihre eigenen vier Wände gefesselt sind, sei es wichtig, dass nicht durch Mieterhöhungen Kosten auf Geringverdienende abgewälzt werden. Für Bündnissprecher Sebastian Durben ist klar, dass auch auf kommunaler Ebene viele Sachen entschieden werden können. So verweist er auf einen Beschluss des Stadtparlaments von 2012, bei der stadteigenen Wohnungsbaugesellschaft Gewobau einen Mieterbeirat einzurichten, der immer noch nicht umgesetzt ist. Trotz der Pandemie sei es wichtig, dass die verschiedenen Gruppen sich physisch vernetzen, sagt Durben. Man achte aber strikt auf die Abstands- und Hygieneregeln und distanziere sich ausdrücklich von Coronaleugnern.

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Von Silke Pfeifer-Sternke und Tobias Kunz

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