Impfaktion

Erst impfen, dann ins Kino

Am Mittwoch (15. September) findet eine Sonder-Impf-Aktion im Marburger Cineplex statt.

Am Mittwoch (15. September) findet eine Sonder-Impf-Aktion im Marburger Cineplex statt.

Marburg. Erwartungsvoll blickt Kinobetreiberin Marion Closmann auf den Mittwoch (15. September). Denn dann werden von 15 bis 21 Uhr drei Impfteams am Cineplex-Kino sein, um Kinogängern vor dem Kinobesuch einen Picks zu geben – mit dem Impfstoff von Biontech oder Johnson &Johnson. Wer sich schnell entscheidet an der Aktion teilzunehmen, wird belohnt. Die ersten 200 Impflinge erhalten einen 5-Euro-Kinogutschein.

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„Wir wollen Menschen da motivieren, wo sie gerade stehen. Im Zweifel auch an der Kinokasse“, erklärt Landrätin Kirsten Fründt.

Eine weitere Gelegenheit, eine Impfung und einen Kino-Gutschein zu erhalten, bietet sich am Sonntag (19. September) von 9 bis 16 Uhr im Marburger Impfzentrum. Vor allem für Kurzentschlossene ist das Impfangebot interessant: Terminabsprachen sind nicht notwendig. Die Aktion nutzen können alle ab 12 Jahren, die bislang noch keine Gelegenheit zur Corona-Schutzimpfung wahrnehmen konnten. An beiden Tagen werden insgesamt 400 Gutscheine, finanziert von Kreis, Kino und Stadt, verteilt.

Die Initiative zur gemeinsamen Impfaktion des Impfzentrums, des Cineplex und der Stadt kam von Closmann. „Alles was wir tun können, ist gut getan“, sagt sie. Es sei wichtig, schnellstmöglich zur Normalität zurückkehren zu können, weil davon auch die Existenz vieler Kulturschaffender und Gewerbetreibender abhängt. Betriebe sollten nicht länger überlegen müssten, ob 2-G oder 3-G sinnvoller ist. Auch sollten man nicht vor die Wahl gestellt werden, Ungeimpfte abweisen zu müssen. „Wir brauchen eine beherrschbare Pandemie“. Deshalb ist Closmann bereit, alles zu tun, um die Impfquote zu erhöhen.

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Aktion richtet sich an alle ab Zwölf Jahren

Erfahrungen mit Impfaktionen hat die Kinobetreiberin Closmann bereits. Sie unterstützte eine Hausärzte-Aktion, die Impfwillige im Kino geimpft haben. Vor der Aktion am Mittwoch hat sie allerdings schon auch Respekt: „Es wird anspruchsvoll, weil die Hygienevorschriften eingehalten werden müssen und die Menschen, die zum Impfen und ins Kino wollen, aneinander coronakonform vorbei geführt werden müssen.

Schutzimpfungen gegen das Corona-Virus seien mittlerweile schnell und unkompliziert verfügbar“, sagt Landrätin Fründt. „Und trotzdem haben wir nun einen Punkt erreicht, an dem sich die Zahl derer, die sich aktuell impfen lassen, leider auf einem sehr niedrigen Niveau eingependelt hat“.

Wer zu einem der beiden Terminen kommt, um sich impfen zu lassen, muss sich zweifelsfrei, mit einem Personalausweis oder einem anderen Ausweispapier, ausweisen können. Kinder vom 12. bis zum 16. Lebensjahr müssen zudem von einem Erziehungsberechtigten begleitet werden. Eine Krankenversicherungskarte ist hilfreich, aber nicht zwingend notwendig.

Gleiches gilt für die Mitnahme des eigenen Impfausweises. Wer sein Impfbuch dabei hat, bekommt die Impfung vor Ort eingetragen. Alternativ erhält der Impfling auch einen elektronischen Nachweis nach Abschluss der Impfserie als Brief mit QR-Code nach Hause geschickt.

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