Corona-Fallzahlen

Inzidenz fällt auf 43

Ein Frau lässt sich impfen. Seit dem 9. Februar ist das Corona-Impfzentrum in Marburg in Teilbetrieb. Foto: Fredrik von Erichsen/dpa

Ein Frau lässt sich impfen. Seit dem 9. Februar ist das Corona-Impfzentrum in Marburg in Teilbetrieb.

Marburg. Die Gesamtzahl der seit März bestätigten Corona-Infektionen liegt - laut Pressemitteilung des Landkreises von Mittwochnachmittag - aktuell bei 6.295. Derzeit werden 22 Betroffene stationär im Krankenhaus behandelt (-5). Davon benötigen vier Personen eine intensivmedizinische Betreuung (-1).

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Das Gesundheitsamt und niedergelassene Ärztinnen und Ärzte betreuen aktuell 235 aktive Fälle. Die Zahl der Genesenen ist um sieben auf 5.854 Fälle gestiegen. Das Gesundheitsamt hat innerhalb der vergangenen sieben Tage insgesamt 106 neue Corona-Fälle registriert. Der Landkreis Marburg-Biedenkopf weist daher derzeit eine Inzidenz von 43 auf. Die Inzidenz errechnet sich aus der Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage. Marburg-Biedenkopf befindet sich damit in der dritten von insgesamt sechs Stufen des Eskalationskonzepts der Landesregierung zur Eindämmung des Corona-Virus.

„Ich freue mich sehr, dass die Inzidenz in unserem Landkreis nun doch deutlich unter den Wert von 50 gefallen ist. Dass der Wert soweit gesunken ist, ist auch dem disziplinierten Verhalten der Menschen in Marburg-Biedenkopf geschuldet. Dafür möchte ich mich herzlich bedanken“, wird der Erste Kreisbeigeordnete Marian Zachow zitiert. Das gebe ebenso Hoffnung wie die aktuelle Meldung, dass das Mainzer Pharmaunternehmen Biontech jetzt auch in Marburg mit der Impfstoffproduktion beginne (OP-Online berichtete). Der Kampf gegen das Virus sei ein Marathonlauf. „Heute wurde mal eine gute Zwischenzeit gestoppt. Das schlimmste beim Langstreckenlauf wäre allerdings, sich wegen einer guten Zwischenzeit zu früh zu freuen und das Ziel aus den Augen zu verlieren“, sagte Zachow. Die Zahl sei deswegen kein Grund zum Durchatmen, sondern vielmehr Anlass, mit voller Kraft weiter auf das Ziel zuzulaufen, auch wenn der Weg noch ein langer und anstrengender sein werde.

„Die aktuellen Maßnahmen verlangen uns allen ein immenses Maß an Geduld ab. Aber auch angesichts der positiven Entwicklung und hoffnungsvollen Nachrichten dürfen wir gerade jetzt nicht nachlassen“, hob Zachow hervor. Gerade weil, wie beim Langstreckenlauf, die letzten Etappen oft die längsten und schwersten seien. Noch wisse man nicht, wie sich die Virus-Mutationen, die auch im Landkreis Marburg-Biedenkopf nachgewiesen worden seien, auswirken.

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  • Im Rahmen von Qualitätsprüfungen und Datenaktualisierungen des Gesundheitsamtes kann es vorkommen, dass bereits übermittelte Fälle im Nachhinein aktualisiert und korrigiert werden. Dadurch kann es zu Abweichungen bei der Differenz der im Vergleich zum Vortag gemeldeten Fällen kommen.

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