Cook-Pleite

Hunderttausende sitzen im Urlaub fest

Passagiere standen am Montag am Tag der Insolvenz des britischen Reisekonzerns Thomas Cook im Flughafen Palma de Mallorca an den Check-In-Schalten Schlange. Foto: Clara Margais

Passagiere standen am Montag am Tag der Insolvenz des britischen Reisekonzerns Thomas Cook im Flughafen Palma de Mallorca an den Check-In-Schalten Schlange.

Marburg. Nach der Pleite des Reisekonzerns Thomas Cook wissen auch zahlreiche Urlauber aus dem Landkreis nicht, was nun passiert. Am Montag und Dienstag sollten 21.000 Menschen in ihren Urlaub abreisen. Zwei von ihnen sind Manfred und Karin Wagner aus Unterrosphe. Eigentlich wollte das Ehepaar nach Mexiko fliegen. Doch das wird nun nichts.

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4.000 Euro kostete die Unterrospher ihre Reise. Das Geld bekommen sie zwar zurück, weil sie einen Reisesicherungsschein besitzen. Wann, ist aber noch offen. Manfred Wagner ist nur klar: „Ich will keine zwei Jahre darauf warten.“

Hintergrund

Von Schadensersatz über Umbuchung bis zum Geldverlust. Hier erfahren Sie alles, was Sie als Betroffener wissen müssen: Was nun? 

Verunsichert sind auch Passagiere der deutschen Airline-Tochter Condor. „Viele Passagiere an den größeren Flughafenstandorten Düsseldorf, Frankfurt, Hannover, Hamburg, Leipzig, München und Stuttgart sind betroffen“, teilte die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen mit. Fest steht: Condor fliegt vorerst weiter. Die Bundesregierung prüft, ob sie der Fluggesellschaft einen Überbrückungskredit gewährt. Das könnte möglicherweise verhindern, dass sie im Sog der Thomas-Cook-Insolvenz ebenfalls in Schräglage gerät.

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„Wir konzentrieren uns auch weiterhin auf das, was wir am besten können: Unsere Gäste pünktlich und sicher in den Urlaub zu fliegen“, sagte Condor-Chef Ralf Teckentrup.

Mit dem deutschen Reiseveranstalter von Thomas Cook sind nach Unternehmensangaben etwa 140 000 Gäste unterwegs. Condor hat rund 200 Millionen Euro als Überbrückungskredit beantragt, wie die dpa aus Regierungskreisen erfuhr. Er soll Liquiditätsengpässe verhindern.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie kostenpflichtig hier: Cook-Pleite sorgt für Turbulenzen

von Tobias Kunz und unserer Agentur

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