Bundestagswahl

Liste der Direktkandidaten wächst auf zehn an

Auf dem Wahlschein werden in Marburg-Biedenkopf zehn Namen von Direktkandidatinnen und -kandidaten stehen.

Auf dem Wahlschein werden in Marburg-Biedenkopf zehn Namen von Direktkandidatinnen und -kandidaten stehen.

Marburg. Aus acht Direktkandidatinnen und -kandidaten wurden letztlich zehn: Der Kreiswahlausschuss des Landkreises Marburg-Biedenkopf hat endgültig zehn Wahlvorschläge für die Bundestagswahl am 26. September 2021 zugelassen. Einen Wahlvorschlag („Klaus Manhenke“) hat der Ausschuss wegen fehlender Unterstützerunterschriften zurückgewiesen. Das teilte am Dienstag (3. August) die Pressestelle des Landkreises mit. „Da innerhalb der vorgeschriebenen Frist keine Beschwerden gegen die Entscheidung des Ausschusses erhoben wurden, ist diese Entscheidung gültig“, so Kreissprecher Stephan Schienbein, der weiter erklärte: „Die Reihenfolge der Kreiswahlvorschläge richtet sich nach der Anzahl der Zweitstimmen, die bei der letzten Bundestagswahl in Hessen erreicht wurden.“

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Sonstige Kreiswahlvorschläge schließen sich in alphabetischer Reihenfolge der Namen der Parteien oder der Kennwörter an. Folgende Wahlvorschläge wurden zugelassen:

Auf Listenplatz 1 steht für die Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU) Dr. Stefan Heck, Staatssekretär im Ministerium des Innern und für Sport.

Listenplatz 2 belegt die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) mit ihrem Kandidaten Sören Bartol.

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Listenplatz 3 belegt der Kandidat der Alternative für Deutschland (AfD), Julian Schmidt.

Auf Listenplatz 4: Die Freie Demokratische Partei (FDP), deren Direktkandidat Niklas Hannott ist.

Listenplatz 5 entfällt auf Stephanie Theiss vom Bündnis 90/Die Grünen (Grüne).

Maximilian Philipp Peter von den Linken rangiert auf Listenplatz 6.

Auf Listenplatz 9 finden sich dann die Freien Wähler, die mit ihrem Direktkandidaten Gökhan Özdemir ebenfalls um Erststimmen werben.

Die Basisdemokratische Partei Deutschland („dieBasis“) findet sich auf Listenplatz 16, ihr Direktkandidat ist Rüdiger Schapner aus Biedenkopf.

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Kurzfristig hatte auch noch die in Kassel lebende, aus Gladenbach-Erdhausen stammende Karin Marinello ihren Hut in den Ring geworfen – sie geht als Direktkandidatin des Internationalistischen Bündnisses (Listenplatz 24) ins Rennen um das Bundestagsdirektmandat in Marburg-Biedenkopf.

Das Internationalistische Bündnis ist ein Zusammenschluss von mittlerweile mehr als 20 Organisationen und über 20 000 Einzelpersonen. Unter diesem Dach „kommen die Erfahrungen der Arbeiter-, Umwelt-, Frauen-, Migranten und Jugendbewegung zusammen“, erklärt Karin Marinello.

Auf Listenplatz 25 finden sich schließlich die „Marburger Pogo-Anarchisten“, die den 1983 in Flensburg geborenen Simon Carstensen als Direktkandidaten aufgestellt haben. Die Allgemeine Pogo Partei Deutschlands (APPD) war vom Bundeswahlausschuss zuvor zurückgewiesen worden, auch der Gang der APPD zum Bundesverfassungsgericht änderte daran nichts. „Die Marburger Pogo-Anarchisten haben allerdings formal nichts mit der APPD zu tun“, erklärt Schienbein: „Es war also ein anderer Wahlvorschlag, den wir daraufhin zu prüfen hatten, ob die formalen Voraussetzungen stimmen – und das war der Fall.“

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