Afghanin in Kabul

Mutter kämpft um ihre Tochter in Kabul

Ein Profilbild von Patuni, der Spitzname der Tochter von Laylema Naimi Sadat aus Sterzhausen. Die Mutter hofft, ihre Tochter aus Kabul herausholen zu können.

Ein Profilbild von Patuni, der Spitzname der Tochter von Laylema Naimi Sadat aus Sterzhausen. Die Mutter hofft, ihre Tochter aus Kabul herausholen zu können.

Lahntal. Die 50-Jährige lebt in Sterzhausen, floh vor fünf Jahren mit zweien ihrer fünf Kinder aus Afghanistan, nachdem sich ihre Familie zunehmend Drohungen und Angriffen ausgesetzt sah, ihr Ehemann von den Taliban verschleppt wurde, berichten die Mutter und der Sterzhäuser Pfarrer Ralf Ruckert im OP-Gespräch. Als weibliche Journalistin sei sie den Extremisten ein Dorn im Auge gewesen, musste schließlich fliehen und kämpft bis heute um den Flüchtlingsstatus.

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Noch immer lebt eine ihrer Töchter in Kabul, der 20-Jährigen drohe Verschleppung und Zwangsheirat, sie versteckt sich seit Jahren vor der islamistischen Miliz. Seit dem Machtwechsel im Land müsse ihre Tochter nun erst recht in Angst leben. Sie konnte sich erst vor wenigen Tagen in ein sicheres Haus neben dem abgesperrten Flughafen in Kabul durchschlagen. Nun hoffen Kirche wie Familie darauf, dass die Tochter für einen der Evakuierungsflüge der Bundesregierung registriert wird und Afghanistan verlassen kann.

Lesen Sie den ausführlichen Bericht: Zwischen Angst und Hoffnung (Der Artikel ist nach Anmeldung für Abonnenten kostenfrei)

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