Berufliche Schulen Kirchhain

Tischler-Nachwuchs übt den Möbelbau

Flora Linker mit ihrem „Nachttisch in Pflaume – Träumchen aus Pfläumchen“.

Flora Linker mit ihrem „Nachttisch in Pflaume – Träumchen aus Pfläumchen“.

Kirchhain. Es ist schon geübte Tradition an den Beruflichen Schulen Kirchhain: Die angehenden Tischlerinnen und Tischler üben sich während der schulischen Ausbildung im Möbelbau. Dafür hatten die zehn Azubis auch jüngst wieder zwei Blockwochen lang Zeit, wie Klassenlehrer Thomas Walther mitteilt.

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Eine Woche davon diente dem Entwerfen und Planen eines Kleinmöbels – die zweite Woche war dann für die Fertigung des Möbelstücks vorgesehen. „Ein Projekt, das die Auszubildenden ganzheitlich gefordert hat“, so Thomas Walther. Das Motto sei schnell gefunden gewesen – und lautete „Luftig, locker, leicht – Kleinmöbel wandhängend oder stehend“. Ganz ins Blaue hinein durften die jungen Leute nicht arbeiten: Denn es sollten Kriterien geübt werden, die später auch das am Ende der Ausbildung stehende Gesellenstück ausmachen. Entsprechend waren die Vorgaben gewählt worden.

„Mit sehr viel Engagement, Fleiß und Kreativität ging es zur Sache, die Betriebe und die dortigen Ausbilder wurden mit ins Boot geholt, weitere Fachmeinungen eingeholt. Weiterhin haben die Ausbildungsbetriebe das Material gestellt und so zum Gelingen beigetragen – vielen Dank dafür“, so Walther. Neben ihm waren auch seine Kollegen Hans Staude und Nicolai Thome am Projekt beteiligt. Alle drei sind sich einig: „Zu den Ergebnissen braucht man keine weiteren Worte verlieren, sie sprechen für sich selbst.“

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Philip Kronsbein von der Schreinerei Prinz fertigte sein „Dekorboard – Take it easy“. Wali Nazari von der Schreinerei Bier gab seinem Projekt den Titel „Ich und mein Schränkchen“, Jasper Jatzkowski von der Schreinerei Schmitz vergab für sein Stück den Titel „Nachttisch, wandhängend – Hängt er an der Wand, dann schläft es sich entspannt“. Etwas schlichter ging Daniel Otterbach von Rabe Innenausbau beim Projekttitel vor: „Zeitsprung – Tradition trifft Moderne“.

Flora Linker von der Schreinerei Linker wählte als Titel „Nachttisch in Pflaume – Träumchen aus Pfläumchen“, bei Felix Turschner von der Schreinerei Nispel war der Name Programm: „Gravis Brutalis – Mann, ist das ein Klotz“. Jannik Kluge-Burk, ebenfalls von der Schreinerei Nispel, ging mit „Ich und mein Hänger“ an den Start, Anna-Lena Simon von der Tischlerei und Küchenstudio Wagner fragte: „Flurmöbel in Fichte – Spürst du die Magie?“

Geradezu philosophisch ließ es Sascha Kohl von der Firma Fus und Sohn – Möbelwerkstätte und Innenausbau angehen: Sein „Nachttisch modern interpretiert“ trug den von Nietzsche inspirierten Beinamen „Im Gebirge der Wahrheit kletterst du nie umsonst, entweder du kommst schon heute weiter hinauf oder du übst deine Kräfte, um morgen höher steigen zu können.“

Und Tobias Schäfer von der Schreinerei Textor ließ sich bei seinem „Nachttisch in Eiche“ von Bob Dylan inspirieren: „Don’t criticize what you don’t understand.“

Von unseren Redakteuren

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