Kirschenmarktabsage

Auch 2021 gibt es keinen Kirschenmarkt

Der Gladenbacher Kirschenmarkt findet auch in diesem Jahr nicht statt. Das beschloss der Magistrat am Montag.

Der Gladenbacher Kirschenmarkt findet auch in diesem Jahr nicht statt. Das beschloss der Magistrat am Montag.

Gladenbach. Frühzeitiger als im vergangenen Jahr traf der Gladenbacher Magistrat die Entscheidung, den Kirschenmarkt 2021 abzusagen und das Planen einzustellen. Laut Bürgermeister Peter Kremer fasste das Gremium während seiner Sitzung am Montagabend diesen Beschluss, wodurch der mit Einhunderttausenden Besuchern traditionell größte Jahrmarkt der Region im zweiten Jahr in Folge ausfällt.

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Der Grund für die Absage der vom 1. bis 4. Juli vorgesehenen Veranstaltung ist wie im vergangenen Jahr die Corona-Pandemie. Zu ihrer Entscheidung bewog die Magistratsmitglieder neben der nach wie vor hohen Übertragungszahl des Sars-CoV-2-Virus auch das noch unbekannte Aggressionspotenzial mutierter Virusvarianten und deren Auswirkungen auf das Infektionsgeschehen, auf Krankheitsverläufe oder die Wirksamkeit von Impfstoffen.

Da Anfang Juli die meisten Besucher des Kirschenmarktes definitiv noch nicht geimpft sein werden, stelle das Fest eine potenziell riesige Infektionsquelle dar.

Laut Bürgermeister gibt es zu viel Unsicherheiten

Ferner hätten zur „umfangreichen und komplexen Organisation des Festes“ in den kommenden Tagen und Wochen Treffen und Veranstaltungen mit allen am Volksfest Beteiligten stattfinden müssen, Präsenzveranstaltungen mit systemrelevanten Organisationen sind laut Kremer aber „so gut wie nicht durchführbar“.

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Und nicht zuletzt sei aufgrund der gesetzlichen Lage der vergangenen Monate sowie der derzeitigen Pandemielage nicht vorauszusagen, ab welchem Zeitpunkt eine derartige Großveranstaltungen wie der Kirschenmarkt wieder möglich ist.

Da der Magistrat sich bewusst ist, dass die Existenz vieler Schausteller und anderer Beteiligter besonders gefährdet ist, beauftragte das Gremium die Verwaltung, Schaustellern auf Anfrage städtische Flächen zur Verfügung zu stellen, auf denen sie unter Berücksichtigung der AHA-Regeln ihre Waren anbieten können, ohne lokalen Betrieben Konkurrenz zu machen.

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