Feuer

Wohnhaus brennt in Stadtallendorf ab

Feuerwehrleute löschen in der Nacht zu Mittwoch (22. Januar) einen Hausbrand im Lindenweg in Stadtallendorf. Foto: Michael Rinde

Feuerwehrleute löschten in der Nacht zu Mittwoch (22. Januar) einen Hausbrand im Lindenweg in Stadtallendorf.

Update (Donnerstag, 13.05 Uhr) lesen Sie hier.

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Update (11.30 Uhr): Um 11.30 Uhr waren immer noch rund 30 Feuerwehrleute mit Nachlöscharbeiten beschäftigt. Noch immer drang ständig Qualm aus dem historischen Gebäude. Das Feuer hat in allen Teilen des Gebäudes massiv gewütet. "Ich gehe davon aus, dass Teile des Gebäudes abgetragen werden müssen, um die Glutnester löschen zu können", sagte Jörg Linne, Fachberater des Technischen Hilfswerkes am Einsatzort gegenüber der OP.

Einsatzleiter Uli Weber geht davon aus, dass die Dachgiebel und der Schornstein abgebrochen werden müssen. Die Arbeiten werden den ganzen Tag über andauern. Rund um den Lindenweg gibt es Straßensperrungen, damit Einsatzfahrzeuge durchkommen.

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Update (8 Uhr): Der Brand wurde gegen 4.30 Uhr gemeldet. Der einzige Bewohner des Hauses wurde kurz zuvor von einem lauten Knall aus dem Schlaf gerissen. Das Fachwerkhaus stand beim Eintreffen der Einsatzkräfte komplett in Flammen. Der Hausbewohner konnte das Gebäude nach Angaben von Feuerwehr und Polizei rechtzeitig verlassen. Er erlitt eine leichte Rauchgasvergiftung. Nachbarn und der Rettungsdienst übernahmen die Betreuung.

Den Einsatzkräften gelang es, das unmittelbar angrenzende Wohnhaus vor dem Übergreifen der Flammen zu schützen. Immer wieder flackerten Brände im Dachstuhl und den Räumen in der ersten Etage des Wohnhauses auf. Bis die Feuerwehr das Feuer komplett unter Kontrolle hatte, dauerte es mehr als eine Stunde. Für die Bekämpfung von Glutnestern musste die Feuerwehr das Dach abdecken.

Durch den Brand wurde ein Pkw durch herabfallende Ziegel leicht beschädigt. Ein weiteres Auto in der Garage des Fachwerkhauses wurde durch Löschwasser in Mitleidenschaft gezogen. Zusätzliches Problem für alle Einsatzkräfte: Wegen der Minusgrade gefror das Löschwasser auf den Straßen und Wegen.

Polizeisprecher Jürgen Schlick sprach am frühen Morgen gegenüber der OP von mindestens 200.000 Euro Schaden. Die Brandursache ist unklar, Brandermittler können das Gebäude vorerst nicht betreten.

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