Brand

Feuer wütet im Erdgeschoss

Feuerwehrleute löschen Brandnester im Inneren des Gebäudes.

Feuerwehrleute löschen Brandnester im Inneren des Gebäudes.

Amöneburg. Alle Feuerwehren der Stadt Amöneburg, unterstützt von der Drehleiter der Kirchhainer Feuerwehr, waren in der Nacht zu heute (14. Juli) in Mardorf im Einsatz. Gegen 2.20 Uhr erfolgte der Alarm durch die Leitstelle mit dem Stichwort „Wohnhausbrand“. Aus einem zurzeit leerstehenden Wohnhaus in der Kapellenstraße schlugen bei Eintreffen der Feuerwehr Flammen.

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Betroffen von dem Feuer war das gesamte Erdgeschoss sowie Teile der Zwischendecke zum Dach, wie Feuerwehr und Polizei berichten. „Aber es ist uns gelungen, den Dachstuhl zu retten“, berichtete Amöneburgs Stadtbrandinspektor Stefan Krähling der OP. Er war der Einsatzleiter. Der Einsatz dauerte für die 70 Feuerwehrleute etwa vier Stunden.

Nachlöscharbeiten notwendig

Auch der Rettungsdienst war, wie bei derartigen Bränden notwendig, vor Ort, falls Einsatzkräfte verletzt werden sollten. Die Feuerwehr bekämpfte die Flammen von innen. Feuerwehrleute mit Atemschutzgeräten drangen von zwei Seiten in das Haus vor, durch die Haustür und geborstene Fenster.

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Gleichzeitig überwachten Feuerwehrleute von der Drehleiter aus den Dachstuhl, falls sich doch noch Flammen bis dahin durcharbeiteten. „Doch das ist glücklicherweise nicht passiert, wir hatten das eigentliche Feuer zügig unter Kontrolle“, sagt Krähling. Allerdings waren einige Nachlöscharbeiten notwendig. Sicherheitshalber stellte die Feuerwehr eine Brandwache und sicherte das Gebäude, damit es betreten wird. Denn zunächst war unklar, ob die Statik des Hauses durch das Feuer Schaden genommen hat, wie auch die Polizei erläuterte.

Schaden 150.000 Euro

Die Polizei ging am heutigen Mittwoch (14. Juli) in einer ersten Einschätzung von einem Schaden von mindestens 150.000 Euro aus. Nach ersten Untersuchungen von außen gibt es keine Hinweise auf eine vorsätzliche oder fahrlässige Brandstiftung, wie Polizeisprecher Martin Ahlich der OP berichtete.

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauerten an. Auch die Frage, ob das Haus wieder bewohnbar gemacht werden kann, muss noch geklärt werden. Das massive Gebäude wird bereits seit längerem renoviert.

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