Tiere

Zweite Runde: Insektenzählaktion von Naturschützern

Ein Marienkäfer krabbelt auf den Blüten eines Wald-Engelwurz (Angelica sylvestris).

Ein Marienkäfer krabbelt auf den Blüten eines Wald-Engelwurz (Angelica sylvestris).

Wetzlar. Dann sollen Interessierte erneut eine Stunde lang alles zählen, was durch Garten, Wald oder Park krabbelt.

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Wichtig sei, einen maximalen Umkreis von zehn Metern für das Beobachtungsgebiet zu wählen, teilten die Naturschützer mit. Anschließend sollen alle gesichteten Sechsbeiner über das Online-Formular oder mit einer kostenlosen Web-App gemeldet werden.

Laut dem Verband soll bei der Zählung im August auf einige häufig vorkommende Arten besonders geachtet werden. Dazu gehören etwa der Schmetterling "Kleiner Fuchs" mit seinen orange-braunen Flügeln und die "Blaue Holzbiene" mit ihrem kompakten blauschwarzen Körper. Auch die nicht all zu beliebte Wespe steht im Fokus. "Wir wollen sehen, ob es in diesem Jahr wie vermutet aufgrund des kühlen und verregneten Frühlings weniger Wespen gibt", erklärte Nabu-Insektenexpertin Laura Breitkreuz.

Der Nabu bietet auf seiner Homepage einen Insektentrainer, so dass man die Tiere unterscheiden lernen kann. "Denn nur was man kennt und schätzt, kann man auch schützen", erklärte der Landesvorsitzende des Nabu Hessen, Gerhard Eppler. Bei der ersten Zählung im Juni nahmen deutschlandweit den Angaben zufolge 9000 Insektenfans teil.

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© dpa-infocom, dpa:210802-99-663987/2

dpa

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