Notfälle

Zahl der Badetoten in Hessen leicht gesunken

Der Schriftzug "Unfall" leuchtet zwischen zwei Blaulichtern auf dem Dach eines Polizeiwagens.

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Frankfurt/Main. Das sind fünf Badetote weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

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Im Juni etwa wurde ein 33-jähriger Mann aus dem Werratalsee im Werra-Meißner-Kreis tot geborgen. Zuvor hatten drei Angler vergeblich versucht, ihn zu retten. Im selben Monat starb ein 59 Jahre alter Mann in einem Badesee in Maiflingen (Kreis Offenbach). Zuvor wurde der Mann als vermisst gemeldet. Die Einsatzkräfte fanden sein Fahrrad und seine Kleider am Ufer und gingen von einem Badeunfall aus.

Bundesweit waren die Zahlen ebenfalls rücklaufig: Bis Ende Juli ertranken 184 Menschen, vier weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die meisten Unfälle ereignen sich laut DLRG an ungesicherten Badestellen. Über 75 Prozent der Badetoten starben in Seen und Flüssen. "An Flüssen und Seen sind in den wenigsten Fällen Rettungsschwimmer im Einsatz", erklärte DLRG-Präsident Achim Haag. Oft würden Badeverbotschilder nicht ausreichen. "Wir betonen daher immer wieder unsere Bereitschaft, mit Kommunen oder Landkreisen zusammenzuarbeiten, um die Binnengewässer ein Stück sicherer zu machen."

Auffällig ist auch der Geschlechtervergleich: Bundesweit waren 79 Prozent aller Badetoten männlich. Hauptgründe für das Ertrinken sind laut DLRG vor allem das Baden an unbewachten Abschnitten, Leichtsinn, Selbstüberschätzung und der Einfluss von Alkohol.

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© dpa-infocom, dpa:210805-99-721709/2

dpa

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