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Weniger Blitze in Hessen: Hinterer Platz im Bundesvergleich

Blitze entladen sich während eines Gewitters.

Blitze entladen sich während eines Gewitters.

Wiesbaden. Bezogen auf die Fläche des Bundeslandes waren das 0,6 Blitze pro Quadratkilometer - nach 0,75 im Vorjahr. Insgesamt gehört Hessen dem am Donnerstag veröffentlichten Blitzatlas zufolge damit zu den drei blitzärmsten Bundesländern. Weniger gab es in Bremen mit 0,5 Blitzen. Ganz vorn sind Hamburg, Bayern und Niedersachsen.

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Bei den Blitzeinschlägen in den Hauptstädten rangierte die Stadt Wiesbaden mit 0,53 Einschlägen pro Quadratkilometer im unteren Mittelfeld. Mit 1,3 Einschlägen pro Quadratkilometer und insgesamt 1408 Blitzen lag der Lahn-Dill-Kreis den Angaben zufolge in Hessen vorn.

Deutschlandweit gab es 2020 knapp 400.000 Einschläge - gut 70.000 mehr als 2019. 2007 beispielsweise gab es mehr als eine Million Einschläge. Für so hohe Werte war es vergangenes Jahr allerdings zu trocken: Gewitter bilden sich typischerweise bei hohen Temperaturen und Feuchtigkeit.

Die Blitze werden mit Hilfe von rund 160 miteinander verbundenen Messstationen in Europa gemessen. Obwohl zwischen den Sensoren bis zu 350 Kilometer liegen, können die Blitzeinschläge damit auf bis zu 50 Meter genau ermittelt werden.

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© dpa-infocom, dpa:210729-99-597089/2

dpa

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