Prozesse

Wegen Betrug: Betreiber von Kanalreinigungsfirma vor Gericht

Ein Hinweisschild für das Landgericht Gießen ist am Gebäude angebracht.

Ein Hinweisschild für das Landgericht Gießen ist am Gebäude angebracht.

Gießen. Die Staatsanwaltschaft geht von 45, teils im Versuch stecken gebliebenen Taten aus. Dabei sollen bundesweit zwischen Sommer 2014 und Herbst 2016 Leistungen nicht oder nicht vollständig erbracht, aber abgerechnet worden sein. Laut Anklage wurde Kunden zudem die Notwendigkeit von - tatsächlich unnötigen - Arbeiten vorgegaukelt. Den Gesamtschaden schätzten die Ermittler auf knapp 40.000 Euro.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Zu Beginn des Prozesses am Dienstag stand nach Angaben eines Justiz-Sprechers noch nicht fest, ob sich die Angeklagten zu den Vorwürfen äußern werden. Die Verteidigung habe das noch beraten wollen.

Zu den Vorwürfen gegen die Verantwortlichen des Rohrreinigungsbetriebes gehört dem Sprecher zufolge, dass beispielsweise Sanierungsbedarf vorgespielt worden sein soll, wo nur eine einfache Verstopfung vorgelegen habe. Bei den mutmaßlich geprellten Kunden soll es sich auch um betagte Personen handeln.

Das Landgericht wird sich mit dem Fall noch monatelang beschäftigen und hat bislang insgesamt 14 Verhandlungstage bis in den November hinein eingeplant.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

© dpa-infocom, dpa:210824-99-951082/2

dpa

Anzeige
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Letzte Meldungen