Verkehr

Vermeintliche Schüsse auf Lkw: Ermittlungen eingestellt

Ein Blaulicht leuchtet an einer Polizeistreife.

Ein Blaulicht leuchtet an einer Polizeistreife.

Eichenzell/Fulda. Es sei "mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit" davon auszugehen, dass es sich bei dem Einschlag in die Windschutzscheibe des Lastwagens "um ein Unfallgeschehen gehandelt hat", teilte die Behörde am Dienstag mit.

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Der Fahrer des Lastwagens war bei dem Vorfall im November vergangenen Jahres schwer verletzt worden. Zunächst war die Polizei davon ausgegangen, dass ein Unbekannter nahe Eichenzell im Landkreis Fulda von einer Brücke herab auf den über die Autobahn fahrenden Sattelschlepper geschossen habe. Im Rahmen der umfangreichen Ermittlungen seien auch mehrere Sachverständigengutachten eingeholt worden, erklärte die Staatsanwaltschaft.

Demnach müsse davon ausgegangen werden, dass die Verletzungen des Lkw-Fahrers nicht durch eine vorsätzliche Handlung eines Dritten verursacht wurde, sondern durch einen entweder versehentlich am Reifen eines vorausfahrenden Autos vergessenen oder auf der Fahrbahn liegenden Radmuttersteckschlüssel, der hochgeschleudert worden sei und die Windschutzscheibe des Lkw durchschlagen habe. Der Steckschlüssel war im Führerhaus des Sattelschleppers gefunden worden.

© dpa-infocom, dpa:210209-99-365512/2

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dpa

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