Verkehr

Verbände für neuen Tiefbahnhof und Tunnel in Frankfurt

Ein ICE fährt in den leeren Hauptbahnhof ein.

Ein ICE fährt in den leeren Hauptbahnhof ein.

Frankfurt/Main. Das milliardenschwere Vorhaben, das Bund und Bahn am Montag vorstellen wollen, verkürze die Fahrtzeit von Fernzügen und mache Kapazitäten für zusätzlichen Regionalverkehr frei, heißt es in dem am Freitag veröffentlichten Text. Auch der Güterverkehr profitiere durch die Beseitigung des Nadelöhrs Frankfurt.

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Der Tiefbahnhof soll unter dem Frankfurter Hauptbahnhof entstehen und von Fernzügen angefahren werden. Der Regionalverkehr soll so oberirdisch mehr Platz erhalten. "Mit einer solchen Ergänzung zum oberirdischen Frankfurter Hauptbahnhof sind die zukünftigen Anforderungen an einen leistungsstarken Eisenbahnverkehr erreichbar", heißt es in der Resolution. Die Schieneninfrastruktur sei schon heute überlastet, weshalb ein Ausbau des Frankfurter Knotens auch für ein Wachstum des Nahverkehrs unbedingt erforderlich sei. Andere geplante Ausbau-Maßnahmen dürften aber weder gefährdet noch verzögert werden.

Zu den Unterzeichnern gehören die Städte Frankfurt, Offenbach und Hanau sowie der Landkreis Offenbach, der Hessische Städte- und Gemeindebund und das Land Hessen, die Verkehrsverbünde NVV und RMV, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG), der Fahrgastverband Pro Bahn, die Industrie und Handelskammer (IHK) sowie die Unternehmen Fraport und Helaba.

Ziel ist nach Angaben der Bundesregierung und der Bahn auch, deutlich mehr Kapazität für den Fernverkehr zu schaffen. Der Frankfurter Hauptbahnhof verursacht als Kopfbahnhof häufig Verspätungen im bundesweiten Netz. Bislang war von Kosten in Höhe von knapp 3,6 Milliarden Euro die Rede.

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© dpa-infocom, dpa:210625-99-142899/2

dpa

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